1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Owl
  4. >
  5. Wall soll zum Radweg werden

  6. >

Grüne in Höxter möchten ein neues Wegekonzept zur Landesgartenschau und darüber hinaus

Wall soll zum Radweg werden

Höxter

Der Wall soll eine zentrale Funktion für den Radverkehr in Höxter bekommen. Dafür sprechen sich die Grünen in der Kreisstadt aus.

Die Grünen in Höxter setzen sich dafür ein, dass der Wall dauerhaft eine wichtige Radwegeverbindung für die Stadt wird. Die Landesgartenschau sei die ideale Gelegenheit, das zu planen, finden (von links): Jacqueline Grabosch, Eike Spellerberg, Karl Beverungen sowie Wolfgang und Birgit Avenhaus. Foto: Ludger Roters

Im Zusammenhang mit der Aktion Stadtradeln weisen sie darauf hin, dass es an einer einfachen und sicheren Erschließung der Innenstadt für Alltagsradler mangelt.

„Die Umgestaltung des Walls für die Landesgartenschau ist die ideale Gelegenheit, eine Radstrecke unabhängig vom Autoverkehr rund um die Altstadt zu planen“, ist die Meinung von Birgit Avenhaus, „die Wege müssen schon jetzt so geplant werden, dass nach der Landesgartenschau sowohl Fußgänger als auch Radfahrer dauerhaft zu ihrem Recht kommen und ungefährdet die verschiedenen Quartiere der Kernstadt erreichen können.“

Der Wallabschnitt im Bereich der Stadthalle weist bereits positive Aspekte für den Radverkehr auf, merken die Grünen an. „Rad- und Fußverkehr sind dort getrennt, die Fahrbahn der querenden Autos ist auf das Niveau des Radwegs angehoben. Das sind Fortschritte, die wir anerkennen. Noch besser wäre es, wenn an dieser Stelle der Verkehr auf dem Wall Vorrang bekäme und der Radweg für sicheren Begegnungsverkehr breiter wäre,“ beschreibt Birgit Avenhaus die Perspektive der Radler.

„Wir sehen, dass die sichere und zugleich schnelle Querung der Westerbachstraße für den Radverkehr im Bereich des Walls eine kompliziertere Planungsaufgabe ist“, macht Ludger Roters deutlich. „Klar ist aber auch: die jetzige Situation ist deutlich verbesserungsbedürftig. Wir sind überzeugt davon, dass hier eine gute Lösung gefunden werden kann.“ Das gelte auch für die Querungen der Nikolaistraße, der Corbiestraße und der Stummrigestraße. Die Grünen verweisen auf die zahlreichen Förderprogramme für den Radverkehr. Höxter solle die Gelegenheit nutzen, die Fördermöglichkeiten in Anspruch zu nehmen. Dieser Einsatz werde sich dauerhaft lohnen.

Mit ihrer Initiative will die Umweltpartei einen Beitrag zur nachhaltigen Planung der Landesgartenschau leisten. „Die Verbesserung der Bedingungen für den Radverkehr in Höxter sollte ein gemeinsames Anliegen sein. Das ist zum Vorteil für alle, steigert die Lebensqualität in unserer Stadt und ist nicht zuletzt ein wesentlicher lokaler Beitrag zum Klimaschutz“, fasst Jacqueline Grabosch zusammen. „Der Wall kann unserer Meinung nach eine entscheidende Funktion für den Radverkehr in Höxter erlangen. Eine bessere Alternative dazu sehen wir nicht.“

Startseite
ANZEIGE