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Max Goldschmidt hat die Schrecken des NS-Zeit überlebt und in Amerika sein Glück gefunden

Warburger Wurzeln nie vergessen

Warburg

„Auf das Leben! – Für das Leben!“ – so lautete der Titel einer Artikelserie über das jüdische Leben in Warburg. Sie fußte auf einer unlängst zu Ende gegangenen Ausstellung im Museum im „Stern“. Zum Abschluss geht es um Max Goldschmidt, der Ende 1924 in Frankfurt geboren wurde, seine Kindheitsjahre in Warburg verbrachte – und sein Glück in Amerika fand.

Max Goldschmidt wanderte nach Amerika aus und änderte dort seinen Nachnamen in Goldsmith. Foto: Archiv Familie Goldschmidt

Max Goldschmidts Eltern zogen im Jahr 1927 an die Diemel und wohnten zunächst im Haus der Familie Prior, das hinter der Altstädter Brücke lag. Sein Vater Siegfried und seine Mutter Frieda fühlten sich dort allerdings nicht wohl, da sich in diesem Haus eine Gaststätte befand, die als Treffpunkt für Mitglieder und Sympathisanten der Nationalsozialisten bekannt war. Die Eltern lebten in stetiger Angst, bis sie die Möglichkeit erhielten, in eine Wohnung am Markt 3 zu ziehen.

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