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Stadt bittet um Verständnis und stellt Schild am Teich im Park auf

Was Entenfüttern anrichtet

Werther

Auf dem Teich im Stadtpark Werther ziehen die Enten ihre Runden. Viele Bürger füttern Enten und Fische mit Brot und anderen Lebensmitteln. Auch wenn dahinter guter Wille steht und vor allem Kinder es toll finden, kann das Füttern den Wasservögeln und ihrem Lebensraum schaden.

Gut gemeint, aber schädlich und unnötig: Aufs Entenfüttern sollte man dringend verzichten. Darauf weist neuerdings dieses Schild am Teich im Wertheraner Stadtpark hin. Foto: Stadt Werther

Brot und anderes Gebäck ist für die Enten ungesund, da es viel Salz und andere Zusatzstoffe enthält, welche die Wasservögel natürlicherweise nicht zu sich nehmen. Das hat schädliche Auswirkungen auf den Organismus. Ohnehin ist das Füttern von Enten nicht nötig, da in Parks zu jeder Jahreszeit ausreichend Futter zu finden ist. Zudem können Essenreste Ratten anlocken.

Im Teich schwimmende Lebensmittelreste führen dazu, dass das Wasser überdüngt wird, es bilden sich Algen, das Wasser wird trüb. Es entsteht Sauerstoffmangel, im Sommer kann das Gewässer „umkippen“, Fische und Pflanzen ersticken. Um die Bürger darauf hinzuweisen, hat die Stadt am Teich im Park ein Schild aufgestellt, mit dem Hinweis, die Enten bitte nicht zu füttern, und einer kurzen Erklärung. Für weitere Informationen steht Umweltbeauftragte Dr. Nadine Dannhaus unter nadine.dannhaus@gt-net.de oder 05203/70548 zur Verfügung.

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