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Lehrgang auf der Trainingsanlage in Paderborn-Mönkeloh

Was mein Auto alles kann: ADAC und WESTFALEN-BLATT verlosen zwölf Plätze für Spezial-Training

Paderborn

In den allermeisten Autos stecken heute viele kleine Helferlein, die das Fahren sicherer und komfortabler machen sollen. Doch wie funktionieren diese Assistenz-Systeme und wie setzt man sie sinnvoll ein? Der ADAC OWL und das WESTFALEN-BLATT bieten gemeinsam einen Kursus an, bei dem Autofahrer die intelligente Technik in ihren Autos in Theorie und Praxis erleben und erfahren können.

Von Ingo Schmitz

Pächter Michael Bartz hat den Überblick. Auf der ADAC-Trainingsanlage in Paderborn-Mönkeloh kann der Umgang mit Fahrzeugassistenzsystemen gezielt geübt werden. Foto: Oliver Schwabe

Für den Lehrgang am Dienstag, 24. Mai, von 9 bis 17 Uhr auf der ADAC Trainingsanlage in Paderborn-Mönkeloh werden zwölf Teilnehmerplätze verlost.

Der ADAC hat in Paderborn eines der deutschlandweit ersten Trainingsparcours für Assistenzsysteme gebaut. Eine Million Euro hat der Bau der Anlage gekostet, die den Bereich des Fahrsicherheits-Trainingsgeländes ergänzt. Pächter der Anlage ist Michael Bartz, seine Tochter Dominique Bartz ist Geschäftsführerin.

Notbremsassistent, Parkassistent, Automatic-Cruise-Control oder auch Abstandsregeltempomat, Spurhalte- sowie Rückfahrassistenten befinden sich heutzutage in vielen Autos. Allerdings funktionieren sie von Modell zu Modell und teilweise sogar innerhalb von Modellreihen unterschiedlich – je nach Software-Stand.

„Assistenzsysteme sollen helfen, nicht ersetzen“, betont der langjährige Fahrsicherheitstrainer und Ausbildungsreferent Michael Bartz, der mit seinem Team schon etlichen Autofahrern das gute Gefühl der Sicherheit für brenzlige Situationen gegeben hat. Auf die Teilnehmer wartet somit ein ereignisreicher und spannender Tag, ganz unter dem Motto: „Lass Dir helfen“.

Nach einer kurzen Einführung am Morgen beginnt das Kompakttraining auf dem Gelände. Dabei stehen zunächst Fahrsicherheitsaspekte im Vordergrund – angefangen bei der richtigen Sitzposition bis hin zur Blickführung bei Slalom- und Kreisfahrten. Anschließend erleben die Teilnehmer, wie sich ihr Auto zum Beispiel in Kurven auf glattem Untergrund verhält. Und ganz wichtig: Das Bremsen wird unter verschiedenen Bedingungen geübt.

Nach der Mittagspause bei Selbstverpflegung oder im benachbarten Restaurant wird der Fokus dann ganz auf die Assistenzsysteme gelegt. Viele Autobesitzer haben zum Beispiel einen Parkassistenten in ihrem Wagen verbaut, trauen sich aber nicht, ihn einzusetzen. Auf dem ADAC-Gelände gibt es die Gelegenheit, die Funktionen unter Anleitung zu testen und vielleicht auch die Grenzen der Technik zu erfahren. „Jeder probiert das mit seinem eigenen Auto aus“, erklärt Michael Bartz.

Das Trainingsgelände

Eine weitere Aufgabe befasst sich mit dem Notbremsassistenten. Die Teilnehmer bekommen die Möglichkeit zu erleben, wie ihr Auto bei einem plötzlich auftretenden Hindernis selbstständig eine Vollbremsung einleitet und somit eine Kollision effektiv verhindern kann.

Bei den Kurvenfahrten wird es dann darum gehen, die Spurhalte- und Lenkassistenten in Verbindung mit dem Tempomaten auszuprobieren. Erkennt das Auto den Streckenverlauf? Bremst es ab? Und wie reagiert die Verkehrszeichenerkennung? Bartz: „Das Training bietet die einmalige Chance, die Assistenten außerhalb des fließenden Straßenverkehrs auszuprobieren. Das kann im Alltag sehr hilfreich sein.“

So können Sie gewinnen

Wer an diesem Lehrgang teilnehmen möchte, kann sich an diesem Samstag und Sonntag telefonisch bewerben unter 01378/600586 (0,50 Euro/Festnetz dt. Telekom, Mobilfunkpreise deutlich teurer). Das Stichwort lautet „ADAC“. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt; nennen Sie bitte außer Ihrem Namen auch Ihre Anschrift.

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