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Heimatverein Büren hat Spezialanfertigung für die alte Bohrmühle in Auftrag gegeben

Wasserrad nimmt Formen ab

Büren

Während eines Ortstermins beim Unternehmen Metallbau Henke in Verne konnte sich der Vorstand des Heimatvereins Büren jetzt vom Fortschritt der Arbeiten am Mühlrad für die Bohrmühle in Büren überzeugen. Das Mühlrad sei schon gut zu erkennen, und wenn es die weiteren Arbeiten und die Witterung zulassen, könnte noch in diesem Jahr der Einbau erfolgen, erfuhren die Vorstandsmitglieder.

Der Heimatverein Büren hat das neue Mühlrad schon einmal begutachtet. Auf dem Foto (von links) Hans-Josef Dören (Vorsitzender Heimatverein), Martin Henke (Metallbau Henke), Andreas Neumann, Gregor Lemm und Elke Altebockwinkel (alle Heimatverein) Foto: Michael Kirchner

Damit wäre der erste große Schritt getan, um die Bohrmühle als eines der letzten Zeugnisse des alten, fast vergessenen Handwerkes eines Röhrenbohrers zum Leben zu erwecken. In weiteren Schritten sollen dann der Ausstellungsraum und die Bohrmaschine wieder hergestellt werden, um einen kompletten Bohrvorgang vom Baum zum Holzrohr zeigen und erforschen zu können.

In der Bürener Bohrmühle, die im Jahr 1617 das erste Mal erwähnt wurde, wurden Wasserrohre für die Wasserversorgung der Stadt Büren hergestellt. So konnte das Wasser von einer Quelle außerhalb der Stadtmauern in die Wasserschöpfbecken (Kümpe) innerhalb des Stadtkerns geleitet werden.

Die Firma Metallbau Martin Henke ist ein mittelständisches Handwerksunternehmen mit etwa 30 Mitarbeitern, das sich auf die Planung, Fertigung und Montage von Sonderkonstruktionen aus Stahl und rostfreiem Edelstahl spezialisiert hat. Angefertigt werden Stahlhallen genauso wie Geländer, Vordächer, Treppen und eben herausfordernde Sonderkonstruktionen wie ein neues Wasserrad an der Bohrmühle in Büren. Weitere Infos unter www.bohrmuehle.de.

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