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Streit in Werther geht weiter: Wählergemeinschaft stellt das gesamte Gewässergutachten ohne Absprache auf ihre Internetseite

WDGA unterstellt „Geheimhaltungspolitik“

Werther

Der Streit um das Gutachten zum Zustand der Wertheraner Fließgewässer ist noch nicht ausgestanden. Dabei ist grundsätzlich längst bekannt: Um die Wasserqualität von Warmenau und Schwarzbach ist es äußerst schlecht bestellt. Doch seitens der Wählergemeinschaft „Werther – Das geht anders!“ (WDGA) fallen erneut harte Worte. Sie prescht jetzt auf ihre Weise nach vorne.

Volker Hagemann

Pestizide und Abfallablagerungen: Auch der Zustand der Warmenau ist laut Gewässergutachten besorgniserregend. Foto: Marco Kerber

Zur Erinnerung: Schon 2016 hatte die Stadt Werther beim Biologen Mathias Wennemann eine detaillierte Untersuchung in Auftrag gegeben, um den Anteil der Stadt an der Gewässerverschmutzung und deren Ursachen zu ermitteln. Die Veröffentlichung von Ergebnissen wurde trotz mehrfachen Nachhakens der Politik bis vor kurzem hinausgezögert. In den vergangenen Monaten hatte dann die WDGA immer wieder auf die Veröffentlichung gedrängt. Doch das Gutachten war bisher unvollständig, unter anderem waren Messstellen trocken gefallen.

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