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Auftakt im Prozess um mutmaßlichen Pistolenschützen von Bielefeld-Brackwede – Verwandter Zeuge durchleuchtet Familienleben

Wegen tödlicher Schüsse vor Gericht

Bielefeld

Massiven Vorwürfen sieht sich der mutmaßliche Todesschütze von Brackwede ausgesetzt: Sinan K., der am 8. Dezember 2021 den Teestubenbetreiber Memo K. erschossen haben soll, steht seit Donnerstag vor dem Bielefelder Landgericht. Zum Prozessauftakt durchleuchtete ein Cousin das unkonventionelle Familienleben des 28-jährige Bielefelders.

Von Markus Poch

Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen im Bielefelder Landgericht: der Angeklagte Sinan K. (28) mit Dr. Holger Rostek, einem seiner Anwälte. Foto: Thomas F. Starke

Wegen des Verdachts des Totschlags und des versuchten Totschlags in vier tateinheitlich zusammentreffenden Fällen sowie des unerlaubten Führens einer Schusswaffe – so formulierte es die Staatsanwaltschaft – muss Sinan K. sich an voraussichtlich zwölf Prozesstagen vor Gericht verantworten. Der Auftakt fand unter starker Polizeipräsenz und erhöhten Sicherheitsvorkehrungen statt. 35 Personen fanden im Gerichtssaal Platz, 25 weitere mussten draußen warten.

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