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Für die spontane Entscheidung: Impfmobil für zwei Wochen im Kreis unterwegs – Auftakt in Eilshausen

Wenn die Impfung zum Bürger kommt

Hiddenhausen

Mit einem niederschwelligen Angebot hat das Impfzentrum am Dienstag spontan weit mehr als 100 Menschen in Eilshausen das Impfen gegen Corona ermöglicht. Hier hat das Impfteam des Impfzentrums des Kreises Herford mit dem Impfmobil Station gemacht. Die Aktion dauert kreisweit zwei Wochen.

Von Karin Koteras-Pietsch

Inge Beeskau und Ann-Kathrin Nedderhoff vom Ordnungsamt unterstützen das Impfteam vor Ort. Im Hintergrund ist die Schlange am Impfwilligen zu sehen, die sich schon am Morgen vor dem Impfmobil bildete. Kein Bock mehr aufs Testen: Auch die Schwestern Sarina Hollmichel (rechts) und Shakira Guder kommen spontan zum Impfen. Moderna rechts und Johnson links: Die Impfwilligen haben die Wahl. Biontech wird aus Mangel an diesem Stoff nicht angeboten.Caroline Gruhne, Koordinatorin im Impfzentrum, ist aktuell Teil des Teams im Impfmobil. Sie dokumentiert und zieht Spritzen auf.Silvia Westerheide fragt Personalien und Wunsch-Impfstoff ab. Christa Jeschke ist noch unsicher, favorisiert aber Johnson. Vor jeder Impfung gibt es ein Gespräch mit dem Arzt. Hier klärt Dr. Heinrich Dannenberg den Löhner Daniel Sutcliffe auf. Nur ein kleiner Pieks und fertig. Manfred Rohde hat sich trotz anfänglicher Skepsis spontan zur Impfung entschlossen. Foto: Karin Koteras-Pietsch

Manfred Rohde wollte eigentlich erstmal ein Jahr warten. „Mal schauen, wie das so läuft“, meint der 56-Jährige. Und nun sitzt der Herforder auf dem Parkplatz von Edeka-Wehrmann in Eilshausen vor dem Impf-Truck des DRK und absolviert seine 15 Minuten Beobachtungszeit nach der Corona-Impfung. „Ich habe am Samstag von der Aktion gelesen und mich spontan entschlossen, hierher zu kommen“, sagt der Herforder, der an diesem Morgen als erster in dem Truck geimpft wird.

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