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Simulationsmodelle geben Auskunft über mögliche Hochwasserszenarien in Bielefeld

Wenn ein Jahrhundertregen niedergeht

Bielefeld

Theoretisch, da sind sich Meteorologen einig, sind Unwetterlagen wie jüngst in der Eifel oder Rheinland-Pfalz mit Niederschlägen von 100 Litern und mehr pro Quadratmeter auch in Ostwestfalen-Lippe möglich. „Für Bielefeld geht das Ministerium aber von einer wenig geringen Wahrscheinlichkeit aus“, weiß Dagmar Maaß, Abteilungsleiterin Umweltplanung bei der Stadt.

Von Heinz Stelte

Die Starkregenkarte gibt unter anderem Auskunft über die Höhe der Überflutungen bei einem 100-jährigen Starkregenereignis. Foto: Stadt Bielefeld

Dennoch ist Bielefeld vorbereitet. Für das Stadtgebiet wurde vor zwei Jahren eine Starkregengefahrenkarte, im vergangenen Jahr ein Klimaanpassungskonzept erarbeitet. Darin werden auch Starkregenereignisse, deren Auftreten und Auswirkungen auf die Stadt dargestellt. „Für hohe Niederschlagsmengen, die statistisch alle fünf Jahre auftreten, sind die Regenrückhaltebecken ausreichend,“ erläutert Dagmar Maaß. Dafür ist das städtische Kanalnetz ausgelegt. Bei höherer Niederschlagsintensität kann das Kanalnetz die Wassermassen nicht mehr ableiten, es fließt in Hochwasserrückhalteflächen ab.

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