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Politiker hoffen auf bessere Vermittlung junger Menschen und Sicherung des Fachkräfte-Bedarfs

Werther soll Ausbildungs-Netzwerk unterstützen

Werther

Jungen Menschen durch ein überbetriebliches Netzwerk eine Ausbildung zu ermöglichen und sich neue Fachkräfte zu sichern – diese Idee verfolgt das Berufliche Ausbildungs-Netzwerk im Gewerbebereich (BANG). Das überzeugt auch Werthers Lokalpolitiker: Sie haben am Dienstag im Haupt- und Finanzausschuss einstimmig entschieden, die Stadt solle dem BANG Gütersloh e.V. beitreten. Die letzte Entscheidung trifft am 20. Mai der Stadtrat.

Volker Hagemann

Rückblick: Werthers Bürgermeister Veith Lemmen (Zweiter von rechts) und Steinhagens Bürgermeisterin Sarah Süß (rechts) besuchten im August 2020 mit dem stellvertretenden SPD-Vorsitzenden Kevin Kühnert (Mitte) das Ausbildungszentrum BANG in Brockhagen. Foto: Annemarie Bluhm-Weinhold

Zum BANG Gütersloh gehören derzeit 44 mittelständische Unternehmen aus der Region, darunter auch der Präzisionsrohr-Hersteller Sandvik aus Werther, sowie mehrere Fördermitglieder. Ihr Ziel ist es, die Attraktivität der Metall-Berufe zu steigern und sich für eine qualitativ hochwertige Aus- und Weiterbildung in der Region einzusetzen. Als Fördermitglied soll die Stadt Werther dieses langfristig angelegte Projekt mit jährlich mindestens 500 Euro unterstützen.

„Eine unterstützenswerte Sache, weil ja viele Schulabgänger nicht wissen, welche berufliche Richtung sie einschlagen sollen“, findet Thorsten Schmolke (Grüne). Birgit Ernst (CDU) sieht es genauso: „Vielleicht hilft das, die Leute zu den richtigen Stellen zu vermitteln.“

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