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Sternsinger-Aktion in Delbrücker Ortsteil trotzt Corona

Westenholzer spenden 12.240 Euro

Delbrück-Westenholz

Wieder an den Briefkästen statt an den Haustüren: Die vielen Mädchen und Jungen, die als Sternsinger im Delbrücker Ortsteil Westenholz den Segensaufkleber samt Spendenaufruf über einen informativen Flyer kontaktlos verteilten, können sich mit ihren Eltern trotzdem über ihren großen Erfolg für die gute Sache erfreuen: 12.240 Euro kamen innerhalb von drei Wochen zusammen.

Jana und Malte Tepper als Sternsinger des Bezirks 23 vor den Königen der Westenholzer Krippe.

Mit den Spenden werden zu gleichen Teilen zwei Ordensgemeinschaften unterstützt, die für Kinder und Jugendliche arbeiten. Die Hälfte der Spenden geht an die „Armen Dienstmägde Jesu Christi“ in Indien, die in der Provinz St. Joseph Dhar in Nordindien über ein Kloster die Ärmsten zum Beispiel mit der Bereitstellung einer Schule oder der Zahlung von Schulgeld unterstützen. Die „Armen Dienstmägde Jesu Christi“, die zu den Dernbacher Schwestern gehören, hatten im Westenholzer Schwesternhaus bis 2012 eine eigene Niederlassung.

Die andere Hälfte der Spenden erhalten die Salvatorianerinnen. Hier entstand der Kontakt durch die in Westenholz gebürtige Ordensschwester Bonavita Strohmeier, die in einer Missionsstation in Brasilien wirkte. Über den Orden werden Wasserzisternen für die Trinkwasserversorgung errichtet und obdachlosen wie traumatisierten Kindern und Jugendlichen geholfen. Messdiener, Pfarrgemeinde-Ortsausschuss und Kirchenvorstand bedanken sich bei der Westenholzer Bevölkerung und der Volksbank Westenholz, die die Sternsinger-Aktion unterstützt haben.

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