1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Owl
  4. >
  5. Westfalen Weser spendet 70.000 Euro für Flutopfer

  6. >

Heimisches Unternehmen und Beschäftigte wollen helfen

Westfalen Weser spendet 70.000 Euro für Flutopfer

Paderborn

Die Folgen der Flutkatastrophe sind in weiten Teilen des Landes noch immer verheerend. Die Not in den betroffenen Gebieten ist groß. Daher hat Westfalen Weser eine Spende in Höhe von 70.000 Euro auf den Weg gebracht.

Spenden gemeinsam (von links): Geschäftsführer Jürgen Noch, Netzmonteur Thomas Tegethoff, Bachelor-Studentin Johanna Mückenhaupt und Betriebsratsvorsitzender Daniel Böddeker. Foto:

„Die Auswirkungen des Unwetters machen uns noch immer sehr betroffen“, erklärt Jürgen Noch, Geschäftsführer der Westfalen Weser Energie. „Als regional tätiges, kommunales Unternehmen ist es für uns selbstverständlich, Verantwortung zu zeigen und den Menschen direkt und unkompliziert zu helfen. Um das Verlorene wiederaufzubauen, sind immense Anstrengungen nötig. Hier wollen wir unseren Teil beitragen.“

Ein Großteil der Spende (40.000 Euro) stammt aus dem sogenannten Rest-Cent-Fond, an dem sich 97 Prozent der Belegschaft freiwillig beteiligt. Bei der Gehaltsabrechnung spenden die Beschäftigten die Cent-Beträge ihres Gehaltes, die wiederum vom Unternehmen verdoppelt werden. Darüber hinaus werden eingeplante Gelder für Aktivitäten, die wegen der Pandemie ausfallen mussten, in Höhe von 30.000 Euro bereitgestellt. Insgesamt verteilen sich die 70.000 Euro als Spenden auf die folgenden fünf Hilfsorganisationen: Verdi/ Gewerkschaften helfen e. V.; Aktion NRW hilft; Aktion Deutschland hilft; WIR Wunder/Sparkassen; Herzenssache e. V.

Betriebsratsvorsitzender Daniel Böddeker ist stolz auf die hohe Beteiligung der Mitarbeiter an der Restcent-Aktion und auf die Hilfsbereitschaft der Geschäftsführung: „Wir sind froh, dass wir mit der finanziellen Hilfe einen Beitrag zur Linderung der Not der Menschen in den betroffenen Regionen leisten können.“ Außerdem stehe Westfalen Weser in engem Austausch mit den beiden Verbänden BDEW und DVGW, um notwendige Sach- und Personalunterstützung bereitzustellen.

Die beiden Verbände befinden sich im Kontakt mit den entsprechenden Versorgern vor Ort, um die konkreten Anforderungen abzuklären. Das bedeutet, dass Material und Wissen vielleicht erst in einiger Zeit benötigt werden, wenn die Situation etwas überschaubarer ist.

Startseite