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Stellungnahme von SPD-Fraktionschef Günter Wittmann zur Genehmigung der Windenergieanlagen in Fürstenau

„Windkraft nicht als Wildwuchs“

Höxter

Zur Genehmigung der neuen Windkraftanlagen in Fürstenau hat sich Günter Wittmann, SPD-Fraktionsvorsitzender Höxter, in einer persönlichen Stellungnahme geäußert.

Höxters SPD-Fraktionschef Günter Wittmann kritisiert die Genehmigung der Windkraftanlagen in Fürstenau. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

„Anstatt die Flächennutzungsplanung voranzutreiben hat die Ratsmehrheit, insbesondere BFH, UWG und CDU, versucht, mittels Ausweisung eines Freizeitgeländes die MAKA Windräder in Fürstenau zu verhindern. Dem hat das Verwaltungsgericht einen Riegel vorgeschoben.“ Ohne Flächennutzungsplan habe der Kreis Höxter laut eigener Aussage die neuen Anlagen genehmigt, um Schadensersatzforderungen in Millionenhöhe zu verhindern.

„Hätten die vorgenannten Gruppierungen und Parteien die Warnungen nicht ignoriert, hätte es die Genehmigungen jetzt nicht gegeben“, so Wittmann. Er macht zudem deutlich, dass man Windenergie brauche, „aber verträglich für die Bürgerinnen und Bürger in Windkonzentrationszonen und nicht unkontrolliert als Wildwuchs.“ Außerdem müsse die Frage an die UNESCO gestattet sein, ob der Schutz der Sichtachsen Corveys höher zu bewerten ist, als Maßnahmen gegen den Klimawandel. Derartige Auflagen stammten aus vorsintflutlicher Zeit und müssten überprüft werden.

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