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Augustdorfer Brigadegeneral Willer zu Gast bei der Herforder CDU – Wie der Ukraine-Krieg die Bundeswehr verändert

„Wir dürfen nicht Kriegspartei werden“

Herford

Die „Zeitenwende“-Rede von Bundeskanzler Olaf Scholz verfolgte Stephan Willer zuhause vor dem Fernseher. „Als er von dem 100-Milliarden-Sondervermögen für die Bundeswehr sprach, dachte ich erst, ich hätte mich verhört“, erinnert sich der Augustdorfer Brigadegeneral an den 27. Februar.

Von Bernd Bexte

Seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine (hier ein zerstörtes Einkaufszentrum in Kiew) ist auch für die Bundeswehr vieles anders. Interesse und Wertschätzung der Öffentlichkeit steigen, aber auch die Defizite werden sichtbarer. Der Augustdorfer Brigadegeneral Stephan Willer gab dazu in Herford seine Einschätzung ab. Foto: Rodrigo Abd/AP/dpa

„Das war großartig!“, sagt der Chef von gut 5000 Soldaten der Panzerbrigade 21. Seitdem ist für Willer, seine Brigade, ja eigentlich für jeden Bundeswehrsoldaten vieles anders. Wohl selten waren das Interesse, die öffentliche Aufmerksamkeit und Wertschätzung so hoch wie aktuell. „Ja, die Menschen erfahren gerade, wie wichtig eine wehrhafte Demokratie ist“, sagt der Brigadekommandeur im Gespräch mit dieser Zeitung, bevor er am Montagabend Gast bei einem sicherheitspolitischen Abend der Herforder CDU ist.

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