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Zwischen Ems-Lutter und Bahnstrecke „Haller Willem“ entsteht der mächtigste Gewässerspeicher Bielefelds

„Wir graben hier ein großes Loch“

Bielefeld

Trotz einer unliebsamen Überraschung liegen die Bauarbeiten am größten Wasserspeicher der Stadt im Plan. Bis Ende September, also in zwei Monaten schon, soll der so genannte Gewässerretentionsraum an der Ems-Lutter zwischen Brackwede und Quelle vollendet sein. Rund 10.000 Kubikmeter Oberflächenwasser kann er dann bei Bedarf aufnehmen und gedrosselt an die Lutter abgeben.

Von Markus Poch

Zwischen Wasserbausteinen unterschiedlicher Größe zeigt Heiko Döpke das fast fertige Bett des „neuen“ Sommerbaches innerhalb des entstehenden Gewässerretentionsraumes Ems-Lutter. Sämtlicher Boden im Hintergrund wird noch ausgekoffert. Er soll auf der Baustelle Schillinggelände in Sennestadt Verwendung finden. Foto: Markus Poch

„Wir graben hier ein großes Loch“, sagt Heiko Döpke, verantwortlicher Mitarbeiter beim Umweltamt, mit Blick auf die Baustelle. Die Arbeiten seien allerdings durch große Müllmengen erschwert worden, die im Oberboden unerwartet zu Tage traten: Lorenschienen aus Bleichenzeiten, Bauschutt, Autoreifen, Hausmüll und vieles mehr hatte die vergangenen Jahrzehnte unterirdisch überdauert.

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