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Energiewende auf dem Land: Bundestagskandidaten legen Wert auf Akzeptanz vor Ort

„Wir müssen die Bürger mitnehmen“

Kreis Höxter

Wie stellen Sie sich die Stromversorgung vor und welche Rolle spielt der ländliche Raum dabei? In dieser Zukunftsfrage, die mit der Energiewende im Sinne des Klimaschutzes zusammenhängt, vertraten die vier Kandidaten während des WESTFALEN-BLATT-Gipfeltreffens bei frischem Wind auf dem Köterberg klare Haltungen.

Von Sabine Robrecht

Polit-Talk bei strahlendem Sonnenschein auf der grünen Wiese: Nik Riesmeier (von links), Dr. Ulrich Kros, Alina Wolf, Marius Thöne, Michael Robrecht und Sabine Robrecht. Foto: Dennis Pape

Kreis Höxter Dr. Uli Kros, SPD, beginnt sein Statement mit einer Feststellung: „Klimaschutz wird auf dem Land passieren.“ Hier werde der Zubau von Windanlagen geschehen. „Hier wird in der Fläche zu sehen sein, dass wir etwas gegen den Klimawandel unternehmen.“ Akzeptanz werde aber nur dann zu erreichen sein, „wenn wir Anreize schaffen“ – indem Windkraftanlagen nicht reine Renditeobjekte werden, sondern Bürgerprojekte. „Wenn ein Anteil in den Orten hängen bleibt, dann steigt auch die Akzeptanz“, ist Kros überzeugt. Trotzdem werde es Bereiche geben, in denen Windkraftanlagen nicht in Frage kommen, weil Artenschutz- und Umweltschutzbelange dagegen stehen oder die Windräder das Landschaftsbild stören. „Und auch das müssen wir akzeptieren. Es wird immer ein Austarieren sein zwischen verschiedenen Belangen.“ Das gelte auch für soziale Belange.

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