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Steinhagener SPD sucht Gespräch mit den Anwohnern der Schweriner Straße über Bebauung auf dem Bordell-Gelände

„Wir wollen Wohnraum schaffen“

Steinhagen

Eigentlich hatte die Steinhagener SPD konstruktiv mit den Anwohnern der Schweriner Straße Argumente für und gegen eine Bebauung auf dem benachbarten ehemaligen Bordellgelände an der L756 austauschen wollen – doch am Ende des Ortstermins Mittwochabend waren nur die Positionen einmal mehr verdeutlicht worden. Und die Ablehnung der Anwohner eher gewachsen: Sie wollen nun einen Bürgerantrag stellen. Und im Raume steht, was Horst Remer, neben Thomas Reckmeier Wortführer der Anwohnergemeinschaft Osterfeldsiedlung, zu Beginn des Treffens sagte: „Wenn es eine Erschließung über die Schweriner Straße geben sollte, dann gehen wir vor Gericht.“

Von Annemarie Bluhm-Weinhold 

Etwa 60 Anwohner diskutieren mit den SPD-Ratsmitgliedern Hildegard Fuest (2.v.r.), Walter Thomas, Thomas Andersen und Roland Albersmann sowie Dieter Strakeljahn.Der Maximalfall: So sehen die Pläne des Investors für eine Bebauung des Grundstücks mit vier Mehrfamilien- und vier Doppelhäusern unterschiedlicher Bauart aus. Foto: Annemarie Bluhm-Weinholditp Hochbau GmbH

Wie berichtet, plant die neue Eigentümerin des Geländes des früheren „Steinhagener Landhauses“ (Dreischlingen) dort bis zu 40 Wohneinheiten in Mehrfamilien- und Doppelhäusern zu errichten. Erschlossen werden soll das Wohngebiet allein über die ohnehin hochbelastete Schweriner Straße. Der Bauausschuss vertagte mit den Stimmen von SPD, Grünen, FDP und UWG/Die Partei zwar eine Entscheidung, knüpfte eine Änderung des Bebauungsplanes für Wohnbebauung aber an Verkehrs-, Lärm- und Artenschutzgutachten und die Genehmigung vom Landesbetrieb Straßen NRW, das Gelände von der Landstraße aus zu erschließen.

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