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IHK Ostwestfalen fordert in Zwölf-Punkte-Plan einen ideologiefreien Veränderungsprozess

Wirtschaft mischt sich bei Verkehrswende ein

Bielefeld

Die in immer mehr Städten auch in OWL Fahrt aufnehmende Diskussion um eine veränderte Verkehrspolitik ruft die Industrie- und Handelskammer (IHK) Ostwestfalen auf den Plan. Das Sprachrohr von 110.000 Unternehmen in der Region bezieht nun in einem Positionspapier Stellung zur Verkehrszukunft aus Sicht der Wirtschaft. Die IHK tritt für eine ideologiefreie, unvoreingenommene Debatte ein. Eine „Verkehrswende“, die jeder anders definiere, müsse sich an aktuellen Verkehrszahlen ausrichten und nicht an irgendwelchen Zielvorstellungen.

Von Oliver Horst

Knotenpunkt: Am Westerntor in Paderborn treffen Autos, Busse, Transporter, Fußgänger und Radfahrer aufeinander. Foto: Jörn Hannemann

„Die IHK bringt sich in die Diskussion über die richtigen Weichenstellungen für Verkehr und Mobilität in den ostwestfälischen Städten im Interesse der Unternehmen und des Wirtschaftsverkehrs konstruktiv und sachlich ein“, betont IHK-Präsident Wolf D. Meier-Scheuven. „Die Wirtschaft sieht sich den klimapolitischen Zielen verpflichtet“, heißt es in dem Positionspapier. Für das Erreichen der Klimaziele müsse der Verkehrssektor seinen Beitrag zur CO2-Einsparung erhöhen. Das zwölf Punkte umfassende Papier mit dem Titel „Mobilitätsvielfalt stärken“ ist von der IHK-Vollversammlung ohne Gegenstimme verabschiedet worden.

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