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Delbrücker Unternehmen unterstützt Aktion dieser Zeitung zugunsten der Flutopfer in Ahrweiler und Dernau

„Witwe Bolte“ spendet 10.000 Euro

Delbrück

Das Delbrücker Unternehmen „Witwe Bolte“ unterstützt die Spendenaktion des WESTFALEN-BLATTES für die Flutopfer. Insgesamt 10.000 Euro sind zusammengekommen: Mitarbeiter haben 3700 Euro gesammelt, die Geschäftsführung stockte den Betrag großzügig auf.

Von Jürgen Spies

Das Foto zeigt stellvertretend (von links): Sarah Zunker (Marketing), Alexander Fraune (Betriebsleiter Witwe Bolte Handels GmbH), Oyma Zeki (Grillmeister), Riad Sido (Produktion), Thilo Brinkmann (Geschäftsführer), Halime Demirtzi (Produktion), Denny Kellich (Betriebsleiter Delbrücker Hähnchengrill GmbH) sowie Mohamed Ghazal (Grillmeister). Foto: Jürgen Spies

Die Unwetterkatastrophe Mitte Juli mit verheerenden Folgen in Teilen der Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ist auch dem Mitarbeiterteam des Delbrücker Unternehmens „Witwe Bolte“ nahe gegangen. „Viele unserer MItarbeiter haben den Wunsch geäußert, spenden zu wollen, und das möglichst zielgerichtet“, berichtet Firmenchef Thilo Brinkmann (50).

Für ihn und die beiden weiteren Geschäftsführer des Betriebes, Eckhardt Brinkmann (84) und Ingo Brinkmann (52), war schnell klar, dass die Firma den Spendenbeitrag der Belegschaft (etwa 300 Angestellte) verdoppeln wird. Aus den gesammelten 3700 Euro machte Grillspezialistin „Witwe Bolte“ (110 Fahrzeuge) schließlich sogar 10.000 Euro. Das Geld ging jetzt an die Spendenaktion der Zeitungsgruppe WESTFALEN-BLATT. Die Summe floss auf ein eigens eingerichtetes Treuhand-Sonderkonto, das ausschließlich für die Sammlung und Weiterleitung der Spenden bestimmt ist. Es gibt keinerlei Abzüge für Verwaltungskosten.

Unterstützt werden der Wiederaufbau und die Wiederausstattung der Kindertagesstätte St. Pius in Bad Neuenahr-Ahrweiler und der Kindertagesstätte St. Johannes in Dernau. „Genau so ein Projekt haben unsere Mitarbeiter und wir, die Geschäftsleitung, gesucht, weil gerade Kinder in der langen Coronazeit schon auf so vieles verzichten mussten“, berichtet Brinkmann.

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