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Teil 3 der Serie: Ortrun Humpert aus Marienmünster vertritt die Interessen der Schafzüchter auch im Paderborner Land und sieht die Gesellschaft gefordert

„Wölfe, die Schafe reißen, müssen weg“

Paderborn/Marienm...

Der Wolf ist in der Senne und der Egge heimisch geworden. Erst am Freitag hat das Land das Wolfsgebiet in OWL deutlich vergrößert. Ortrun Humpert, Vorsitzende der Schafzuchtverbände NRW mit 1700 Mitgliedern, findet, dass die Anliegen von Weidetierhaltern angesichts der Euphorie über die Rückkehr des Wolfes zu wenig berücksichtigt würden.

Von Dietmar Kemper

Ortrun Humpert, Vorsitzende der Schafzuchtverbände NRW, will keine „Hochsicherheitstrakte“, um ihre Tiere hochziehen. Wenn Bänke für 1200 Euro am Wegesrand aufgestellt würden, dann sollte der Gesellschaft auch die Weidetierhaltung mehr wert sein, findet sie. Foto:

„Es gibt kein Gleichgewicht in der Beurteilung“, sagt sie. Ihre Kollegen wollten kein Futter für den Wolf produzieren, stellt Ortrun Humpert fest. Auch unabhängig vom Wolf seien 18 Schafrassen in NRW in ihrem Bestand gefährdet. „Aber interessiert das jemanden?“, fragt Humpert.

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