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Beschäftigte des MZG schreiben offenen Brief an FWG-Fraktionschef Markus Wille – Notdienstvereinbarung werde eingehalten

„Wollen in Bad Lippspringe den Anschluss“

Bad Lippspringe

In einem offenen Brief haben Beschäftigte des Medizinischen Zentrums für Gesundheit (MZG) Behauptungen des Fraktionsvorsitzenden der Freien Wähler (FWG) im Bad Lippspringer Stadtrat, Markus Wille, zurückgewiesen, die Gewerkschaft Verdi wolle eine Stellvertreterauseinandersetzung führen, um den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVÖD) für alle kommunal geführten Krankenhäuser bundesweit durchzusetzen. Zugleich betonen die sieben Unterzeichner, es sei „endlich an der Zeit, den Mitarbeitern ein Einkommen zu finanzieren, das sie verdienen“.

Die Gewerkschaft Verdi und die Beschäftigten des MZG Bad Lippspringe fordern die Rückkehr in den Tarif für den öffentlichen Dienst. Rechts: DGB-Bundesvorsitzender Reiner Hoffmann. Foto: Uwe Hellberg

„Sie vermuten, dass Verdi eine Stellvertreterauseinandersetzung hier vor Ort führt und den TVÖD für alle kommunale Krankenhäuser, ob Akut oder Reha, bundesweit durchsetzen will“, heißt es in dem offenen Brief an Markus Wille. „Vielleicht fragen Sie mal, wie im Klinikum Lippe-Lemgo bezahlt wird, wie im Klinikum Gütersloh bezahlt wird oder in den Einrichtungen der DRVen. Auch die LWL-Klinik in Paderborn wendet selbstverständlich den TVÖD an. Ihre Idee, dass Verdi hier etwas durchsetzen will und Bad Lippspringe Vorreiter werden soll für eine bundesweite Kampagne, entbehrt jeder Grundlage. Ganz im Gegenteil, wollen wir in Bad Lippspringe den Anschluss, so wie üblicherweise ein kommunales Krankenhaus bezahlt wird.“ Selbst die kirchlich getragenen Häuser in Paderborn seien in ihren Entgeltniveaus dem TVÖD angeglichen.

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