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Wie das Talent gegen das Genie kämpft: Steinhagener Kulturwerk zeigt am 5. März das Schauspiel „Amadeus“

Wurde Mozart von seinem Widersacher vergiftet?

Steinhagen

Während die Uraufführung des um zwei Musiker verstärkten „Quatuor Agate“ in der vergangenen Woche vielen Besuchern noch nachklingt, freuen sich die Programmgestalter des Steinhagener Kulturwerks bereits auf die nächste Veranstaltung: Am Samstag, 5. März, 20 Uhr, bringt das Kulturwerk Peter Shaffers Schauspiel „Amadeus“ auf die Bühne der Aula im Schulzentrum.

Ein Talent von geradezu provozierender Leichtigkeit: Musiker und Komponist Wolfgang Amadeus Mozart, am 5. März in Steinhagen gespielt von Delio Malär. Foto: Dietrich Dettmann

In seinem auch an deutschen Bühnen überaus erfolgreichen Stück um den Salzburger Musiker und Komponisten setzt sich der britische Dramatiker Peter Shaffer mit einem Gerücht auseinander, das seit dem ungeklärten Tod Mozarts immer wieder die Gemüter bewegt hat: Wurde Wolfgang Amadeus Mozart von dem damaligen Hofkompositeur Antonio Salieri vergiftet? Inszeniert ist das Stück vom Studio Landgraf.

Zum Inhalt: Bereits als Kind von dem Wunsch besessen, ein berühmter Musiker zu werden, hat der junge Salieri mit Gott einen „Pakt“ geschlossen. Er gelobt ihm einen moralisch einwandfreien Lebenswandel, wofür er sich als Lohn den künstlerischen Erfolg erhofft. Dies scheint in der Tat einzutreffen, da er es rasch zum Hofkapellmeister in Wien bringt.

Geradezu provozierende Leichtigkeit von Mozarts Talent

Doch dann taucht Mozart auf. Er ist „Amadeus“, der von Gott Geliebte. Salieri erkennt sofort dessen überlegene Genialität. Er ist durch die geradezu provozierende Leichtigkeit des Mozart zugefallenen Talents schockiert. Durch seinen Einfluss gelingt es Salieri, Mozart in die materielle Katastrophe zu treiben. Doch dann erst setzt die von Salieri erwartete Strafe Gottes ein. In bilderbogenartigen Episoden mit der Musik Mozarts zeigt Shaffer den immerwährenden Kampf des Talents gegen das Genie.

Informationen zum Vorverkauf und zu den Abo-Plätzen gibt es bei der Geschäftsstelle des Kulturwerks im Hause der Kreissparkasse unter Telefon 05201/8930 oder per E-Mail an [email protected]

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