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Landesministerin Ina Scharrenbach überreicht in Herford Förderbescheid für Frieda-Nadig-Denkmal

Würdigung für eine starke Frau

Herford

Die in Herford geborene Frieda Nadig zählt zu den vier „Müttern des Grundgesetzes“. Ihr Engagement soll nun mit einem Denkmal gewürdigt werden. Ministerin Ina Scharrenbach hat den Förderbescheid in Höhe von 125.000 Euro für das Denkmal überreicht.

Von Niklas Gohrbandt

NRW-Landesministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung Ina Scharrenbach (2. v. r.) übergibt an Gleichstellungsbeauftragte Karola Althoff-Schröder, Bürgermeister Tim Kähler, seine Stellvertreter Andreas Rödel und Werner Seeger sowie die Vorsitzende des Beirats der Kultur Herford, Birgit Fischer, (v.l.) den Förderbescheid für das Frieda-Nadig-Denkmal. Foto: Niklas Gohrbandt

Am 1. September 1948 kamen 61 Männer und nur vier Frauen in Bonn zusammen, um als Parlamentarischer Rat die konstitutionelle Zukunft der neuen Bundesrepublik Deutschland in Form des Grundgesetzes zu schreiben. Eine dieser Frauen war Friederike „Frieda“ Nadig, geboren 1897 in Herford. Als eine der „Mütter des Grundgesetzes“ setzte sie sich für die Gleichstellung von Mann und Frau ein und erstritt das Diskriminierungsverbot, was unter Artikel 3 (3) bis heute gilt.

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