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Weitere Tannen der Haller „Lieblingsplatz“-Kampagne dürfen im Wald weiter wachsen

„Wurzelzwerge“ in Pflanz-Laune

Halle

Mit adventlichem Schmuck sorgten die Tannen vor Haller Geschäften für stimmungsvolle Atmosphäre. Nun stehen die Bäume wieder im Wald – gehegt und gepflegt von „Wurzelzwergen“.

Den Haller Waldkindergarten mit (von links) Luisa Stratmann, Imke Schürmann, Carina Weber und Lena Grüter sowie ihren elf „Wurzelzwergen“ unterstützen Reinhard Stricker und Axel Reimers bei der Pflanzaktion im Stadtwald Knüll. Foto: Innenstadtmanagement Halle

Zwar sind inzwischen ein paar Wochen ins Jahr gegangen, doch die am 24. Dezember 2021 beendete Innenstadt-Kampagne „Adventlicher Lieblingsplatz“ findet erst jetzt ihren Abschluss. „Wir haben die Tannenbäume in jüngster Zeit noch einmal kräftig gewässert und entsprechend gedüngt“, berichtet Axel Reimers, „denn sie sollen ja auch angehen und den Wald bereichern.“

Wie viele weitere Bürger vermittelte auch Reimers, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Halle, mehrere der Tannen zum Einpflanzen an die Standorte Kindergarten Mamre, Waldkindergarten sowie an den Waldrand am Knüll. Gemeinsam mit seinem Vize Reinhard Stricker half er jetzt beim Pflanzen.

Eine einsame letzte Weihnachtskugel hing sogar noch an einem Zweig

Gemeinsam mit den „Wurzelzwergen“ vom Haller Waldkindergarten wurden jetzt auf einem privaten Grundstück im Stadtwald Knüll die letzten Tannenbäume eingepflanzt, die im Dezember noch geschmückt vor den Geschäften in der Haller Innenstadt standen. Und eine einsame letzte Weihnachtskugel hing sogar noch an einem Tannenzweig.

Hintergrund: Idee der Kampagnen-Organisatoren war, wie berichtet, die mit Wurzelballen gekauften Tannenbäume im Sinne der Nachhaltigkeit nicht nach dem Abschmücken zu schreddern, sondern die 24 grünen Nadelbäume einzupflanzen. „Wir haben die Patenschaft übernommen“, sagt Kindergartenleiterin Carina Weber, die nun mit elf „Wurzelzwergen“ an der Pflanzaktion beteiligt war: „Die Kinder werden regelmäßig nachsehen und entsprechend die Tannen gießen, damit die Aktion auch weiter zum Erfolg geführt werden kann. Sowohl für den Wald als auch für die Kinder selber.“

Die waren im Übrigen mit Schaufeln, Schüppen und Gießkannen angerückt und mit großer Begeisterung bei der Sache. Zumal der nasse und tiefe Waldboden den „Wurzelzwergen“ bei ihren Pflanzaktionen der drei Tannen erst recht großen Spaß bereitete.

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