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Die Corona-Lage im Kreis Paderborn am Freitag, 8. Oktober

Zahl der Infizierten auf 257 gesunken

Paderborn

Die Inzidenz ist im Kreis Paderborn am Freitag nahezu gleich geblieben und weiterhin die niedrigste in Ostwestfalen-Lippe. Die Zahl der Infizierten ist gesunken.

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Ein Schüler macht einen Schnelltest (Symbolbild). Foto: Moritz Winde

Für den Zeitraum von Donnerstag bis Freitag (jeweils 11 Uhr) hat die Paderborner Kreisverwaltung am Donnerstagnachmittag 21 Corona-Neuinfektionen bekannt gegeben. Vor einer Woche waren es elf. Da den Angaben zufolge 39 weitere Erkrankte als genesen gelten, sind derzeit 257 Menschen offiziell mit Sars-CoV-2 infiziert. Am Vortag waren es 275.

Die aktiven Fälle verteilen sich wie folgt: Paderborn 110, Delbrück 37, Salzkotten 34, Hövelhof 19, Bad Lippspringe 16, Bad Wünnenberg 16, Borchen 9, Lichtenau 7, Altenbeken 6, Büren 3.

Die Zahl der Personen, die sich in Quarantäne befinden, ist wieder leicht gestiegen – von 1188 auf nun 1194.

29 Corona-Patienten werden im Kreis Paderborn derzeit im Krankenhaus behandelt, 9 von ihnen intensivmedizinisch. Am Vortag waren es 7 von 27.

8. Oktober 2021: Das Corona-Geschehen im Kreis Paderborn im Überblick. Foto: Kreis Paderborn

Das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW und das Robert-Koch-Institut haben am Freitagmorgen für den Kreis Paderborn eine Wocheninzidenz von 31,1 ausgewiesen (Datenstand: 0 Uhr), was 99 Corona-Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen entspricht. Beim LZG sind am Donnerstag 20 Corona-Fälle aus dem Kreis Paderborn neu in die Statistik eingeflossen, davon datierte die Landeseinrichtung in Bochum 16 auf den Tag selbst (4 Nachmeldungen; siehe unten: Melde- und Übermittlungsverzug). Am Vortag lag der Inzidenzwert bei 31,8, am Freitag vor einer Woche bei 40,5 und vor einem Monat bei 99,2. Der Inzidenzwert ergibt sich aus der Summe der neuen Coronavirus-Infektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner.

Der Inzidenzwert in Nordrhein-Westfalen liegt am 8. Oktober bei 50,3 (Vortag: 50,2) und in Deutschland bei 63,8 (62,6). Der Blick in die Paderborner Nachbarkreise ergibt nach LZG-Angaben folgendes Bild: Gütersloh 61,1 (59,2) – Hochsauerlandkreis 41,7 (40,9) – Höxter 37,2 (37,2) – Lippe 126,2 (135,2) – Soest 43,2 (41,2).

Der Kreis Paderborn veröffentlicht auf seiner Website (hier geht es direkt zum Dashboard) für die Städte und Gemeinden „kreiseigene Inzidenzwerte, die auf unseren veröffentlichten und berechneten Zahlen beruhen“ (Stand: 8. Oktober, 11 Uhr): Altenbeken 22 (0) – Bad Lippspringe 36,6 (30,5) – Bad Wünnenberg 81,9 (81,9 – Borchen 29,7 (29,7) – Büren 0 (0) – Delbrück 40,6 (37,5) – Hövelhof 37 (49,3) – Lichtenau 28,4 (37,9) – Paderborn 23 (15,8) – Salzkotten 48 (52).

Blick auf die Altersverteilung

Nach Angaben des LZG sieht die Inzidenz im Kreis Paderborn wie folgt bei den verschiedenen Altersgruppen aus (Datenstand: 8.10., 0 Uhr).

0 bis 4 Jahre: 6,4

5 bis 9 Jahre: 66,7

10 bis 14 Jahre: 20,4

15 bis 19 Jahre: 43,3

20 bis 24 Jahre: 47,7

25 bis 29 Jahre: 27,8

30 bis 34 Jahre: 32,4

35 bis 39 Jahre: 40,6

40 bis 44 Jahre: 49,3

45 bis 49 Jahre: 54,4

50 bis 54 Jahre: 26,1

55 bis 59 Jahre: 33,3

60 bis 64 Jahre: 23,5

65 bis 69 Jahre: 23,2

70 bis 74 Jahre: 0

75 bis 79 Jahre: 0

80 bis 84 Jahre: 28,7

85 bis 89 Jahre: 39,1

über 90 Jahre: 0

Hintergrund

Alle Entwicklungen rund um das Coronavirus in OWL, Deutschland und auch weltweit lesen Sie im Newsblog des WESTFALEN-BLATTES.

Das Paderborner Kreisgesundheitsamt ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 16 Uhr und am Samstag in der Zeit von 12 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 05251/3083333 zu erreichen. Beantwortet werden allgemeine Fragen zu Covid-19: www.kreis-paderborn.de/corona. Der Kreis Paderborn hat zudem eine Impfseite www.kreis-paderborn.de/impfen und eine Schnelltest-Seite inklusive Teststellen www.kreis-paderborn.de/schnelltest erstellt.

Unter www.corona-schutzimpfung.de ist ein Informationsangebot abrufbar, das bundeseinheitliche Informationen rund um die Schutzimpfung bereithält. Unter der Rufnummer 116117 werden Fragen rund um Corona-Schutzmaßnahmen und die -Schutzimpfung beantwortet – kostenlos, sieben Tage pro Woche, von 8 bis 22 Uhr.

Hier informiert die Bundesregierung zum Coronavirus und zur Corona-Schutzimpfung, und hier das Land Nordrhein-Westfalen: https://www.land.nrw/corona, aktuelle Fassung der Coronaschutzverordnung als PDF (gültig bis 29. Oktober).

Wie berichtet, werden bei der Bewertung der Corona-Lage in Nordrhein-Westfalen seit dem 11. September auch die Zahl der Corona-Patienten im Krankenhaus und die Auslastung der Intensivbetten berücksichtigt (www.lzg.nrw.de/inf_schutz/corona_meldelage). Konkrete Grenzwerte für die neuen Indikatoren legte die Schutzverordnung nicht mehr fest. Zu den wichtigsten Neuregelungen, die ab Oktober gelten, informiert das NRW-Gesundheitsministerium hier.

Stichwort: Melde- und Übermittlungsverzug

Das LZG führt zum Meldeprozess auf seiner Website folgendes aus: „Dargestellt wird der jeweilige Meldestand, den die Gesundheitsämter entsprechend den Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) anhand der örtlichen Meldungen feststellen und an das LZG übermitteln. Das LZG seinerseits leitet die Daten täglich im Laufe des Abends an das Robert-Koch-Institut (RKI) weiter, beide weisen einmal täglich zum Tageswechsel einen aktualisierten Stand aus. Dieser mehrstufige Meldeprozess ist vor allem in den örtlichen Gesundheitsämtern arbeits- und zeitaufwändig und unterliegt einer ständigen Qualitätssicherung. Daher kommt es immer wieder vor, dass die Angaben auf der örtlichen, der Landes- und der Bundesebene nicht vollständig deckungsgleich sind. Insbesondere ist es möglich, dass vor Ort bereits Informationen vorliegen, die noch nicht im Meldewesen weitergeleitet wurden.“

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