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Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Herford steigt auf 141,7

Zahl der Infizierten in einer Woche fast verdoppelt

Herford

51 neue Corona-Fälle und eine auf 141,7 gestiegene Inzidenz (+10,8 im Vergleich zum Montag) – die vierte Pandemiewelle im Kreis Herford türmt sich weiter auf.

Diese Graphik zeigt das aktuelle Corona-Infektionsgeschehen im Kreis Herford und die Verteilung der Infizierten und Genesenen sowie der Todesfälle auf die einzelnen Städte und Gemeinden. Foto: Kreis Herford

Aktuell sind kreisweit 512 Personen mit einer Covid-19-Infektion registriert (vor einer Woche waren es 272). Sie verteilen sich auf Herford (186), Hiddenhausen (22), Bünde (84), Kirchlengern (50), Rödinghausen (5), Enger (14), Spenge (17), Vlotho (27) und Löhne (107).

Seit Ausbruch der Pandemie sind damit nun 11.911 Infektionen bekannt geworden, in 11.214 Fällen gelten die betroffenen Personen als genesen. Bislang gab es im Kreis Herford 185 Todesfälle, wobei 163 an Corona und 22 mit Corona gestorben sind.

zum aktuellen Infektionsgeschehen teilt der Krisenstab im Kreishaus mit: „Im Laufe der letzten Wochen sind die Infektionszahlen im Kreis Herford – analog zu der landes- und bundesweiten Entwicklung – wieder stärker angestiegen. Es wird davon ausgegangen, dass die Zahl der Neufälle in den nächsten Tagen – insbesondere durch Reiserückkehrer und die Wiederaufnahme der regelmäßigen Testungen in den Schulen – weiter ansteigen wird.

In der vergangenen Woche hätten 28 Prozent der Infizierten einen Reisehintergrund gehabt, weitere 9 Prozent steckten sich innerhalb der Familie an. Bei fast 50 Prozent der Infizierten sei der Infektionshintergrund allerdings unbekannt. Derzeit befinden sich 146 Personen mit einem Reisehintergrund unter den aktuell 512 Infizierten.

Von positiven Testungen sind aktuell auch verschiedene Schulen im Kreisgebiet betroffen. Es handelt sich vermehrt um Grundschulen, aber auch Förderschulen und weiterführende Schulen sind betroffen.

Die Mehrzahl der Infektionen betrifft derzeit nach wie vor die jüngeren Altersgruppen: Gut 40 Prozent der aktuell 512 Infizierten sind zwischen 15 und 34 Jahre alt. Gut ein Viertel der Infizierten ist zwischen 35 und 59 Jahre alt. Bei den 5 bis 14-Jährigen sind 119 Kinder und Jugendliche betroffen, bei den 0-4-Jährigen gibt es 19 Fälle. Bei den über 60-Jährigen liegen 23 Infektionen vor, bei den über 80-Jährigen gibt es nur vereinzelte Fälle.

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