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Die Corona-Lage im Kreis Paderborn am Freitag, 1. Oktober

Zahl der Infizierten steigt auf 458

Paderborn

Für den Zeitraum von Donnerstag bis Freitag (jeweils 11 Uhr) hat die Paderborner Kreisverwaltung am Freitag elf Corona-Neuinfektionen bekannt gegeben. Da die Zahl der bestätigten Gesamtfälle in Altenbeken und Paderborn jeweils um einen nach unten korrigiert werden musste (die positiven Schnelltestergebnisse wurden im Labor nicht bestätigt), sind derzeit 458 Menschen offiziell mit Sars-CoV-2 infiziert. Am Vortag waren es 449.

 

Symbolbild Foto: dpa

Die aktiven Fälle verteilen sich wie folgt: Paderborn 205, Delbrück 55, Salzkotten 51, Hövelhof 47, Bad Lippspringe 25, Büren 22, Altenbeken 19, Bad Wünnenberg 12, Lichtenau 11,  Borchen 10.

Die Zahl der Personen, die sich in Quarantäne befinden, ist von 1227 auf 1201 gesunken. 23 Corona-Patienten werden im Kreis Paderborn derzeit im Krankenhaus behandelt, zehn von ihnen intensivmedizinisch.  162 Todesfälle sind seit Pandemiebeginn  in Verbindung mit einer Infektion zu beklagen.

Die Corona-Zahlen im Kreis Paderborn am Freitag, 1. Oktober. In Altenbeken und Paderborn musste die Zahl der bestätigten Gesamtfälle um eins nach unten korrigiert werden: Die PoC-Antigenschnelltest waren zunächst positiv ausgefallen, die Ergebnisse wurden im  Labor aber nicht bestätigt. Foto: Kreis Paderborn

Das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW und das Robert-Koch-Institut haben am Freitagmorgen für den Kreis Paderborn eine Wocheninzidenz von 40,5 (Donnerstag: 41,8) ausgewiesen (Datenstand: 0 Uhr), was 125 Corona-Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen entspricht.

Beim LZG sind am Donnerstag 27 Corona-Fälle aus dem Kreis Paderborn neu in die Statistik eingeflossen, davon datierte die Landeseinrichtung in Bochum 17 auf den Tag selbst. Vor einer Woche lag der Wert bei 51,6, vor einem Monat bei 79,6. Der Inzidenzwert ergibt sich aus der Summe der neuen Coronavirus-Infektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner.

In Nordrhein-Westfalen liegt er am Freitag, 1. Oktober, bei 55,9 (Vortag: 55,9), in Deutschland bei 64,3 (63,0). Der Blick in die Paderborner Nachbarkreise ergibt nach LZG-Angaben folgendes Bild: Gütersloh 58,9 (59,5) – Hochsauerlandkreis 35,9 (35,9) – Höxter 28,6 (27,9) – Lippe 126,5 (122,2) – Soest 40,9 (39,9).

Der Kreis Paderborn veröffentlicht auf seiner Website (hier geht es direkt zum Dashboard) für die Städte und Gemeinden „kreiseigene Inzidenzwerte, die auf unseren veröffentlichten und berechneten Zahlen beruhen“ (Stand: Freitag, 1. Oktober, 11 Uhr): Altenbeken 0 (Donnerstag: 11,0) – Bad Lippspringe 42,7 (54,9) – Bad Wünnenberg 49,2 (49,2) – Borchen 29,7 (22,3) – Büren 9,3 (18,6) – Delbrück 53,1 (37,5) – Hövelhof 80,1 (92,5) – Lichtenau 19,0 (9,5) – Paderborn 41,5 (54,0) – Salzkotten 64,0 (88,0).

Blick auf die Altersverteilung

Nach Angaben des LZG sieht die Inzidenz im Kreis Paderborn wie folgt bei den verschiedenen  Altersgruppen aus (Datenstand: 1. Oktober, 0 Uhr).  

0 bis 4 Jahre: 12,8

5 bis 9 Jahre: 60,0

10 bis 14 Jahre: 61,2

15 bis 19 Jahre: 43,3

20 bis 24 Jahre: 42,9

25 bis 29 Jahre: 55,5

30 bis 34 Jahre: 50,9

35 bis 39 Jahre: 81,2

40 bis 44 Jahre: 43,8

45 bis 49 Jahre: 59,8

50 bis 54 Jahre: 39,1

55 bis 59 Jahre: 33,3

60 bis 64 Jahre: 18,8

65 bis 69 Jahre: 23,2

70 bis 74 Jahre: 39,9

75 bis 79 Jahre: 10,1

80 bis 84 Jahre: 0

85 bis 89 Jahre: 0

über 90 Jahre: 0

Impfen und Impfzahlen

Nach Angaben des Kreises Paderborn vom 29. September sind 66,71 Prozent der Gesamtbevölkerung des Kreises (308.335) vollständig geimpft. Das sind 205.677 Personen.

Hier geht es zum Dashboard des Kreises Paderborn zu Corona-Impfungen

Hintergrund

Alle Entwicklungen rund um das Coronavirus in OWL, Deutschland und auch weltweit lesen Sie im Newsblog des WESTFALEN-BLATTES.

Das Paderborner Kreisgesundheitsamt ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 16 Uhr und am Samstag in der Zeit von 12 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 05251/3083333 zu erreichen. Beantwortet werden allgemeine Fragen zu Covid-19: www.kreis-paderborn.de/corona. Der Kreis Paderborn hat zudem eine Impfseite www.kreis-paderborn.de/impfen und eine Schnelltest-Seite inklusive Teststellen www.kreis-paderborn.de/schnelltest erstellt.

Unter www.corona-schutzimpfung.de ist ein Informationsangebot abrufbar, das bundeseinheitliche Informationen rund um die Schutzimpfung bereithält. Es gibt auch einen Infoservice per Newsletter. Unter der Rufnummer 116117 werden Fragen rund um Corona-Schutzmaßnahmen und die -Schutzimpfung beantwortet – kostenlos, sieben Tage pro Woche, von 8 bis 22 Uhr.

Hier informiert die Bundesregierung zum Coronavirus und zur Corona-Schutzimpfung und hier das Land Nordrhein-Westfalen: https://www.land.nrw/corona, aktuelle Fassung der Coronaschutzverordnung als PDF (gültig bis 29. Oktober).

Wie berichtet, werden bei der Bewertung der Corona-Lage in Nordrhein-Westfalen seit dem 11. September auch die Zahl der Corona-Patienten im Krankenhaus und die Auslastung der Intensivbetten berücksichtigt (www.lzg.nrw.de/inf_schutz/corona_meldelage). Konkrete Grenzwerte für die neuen Indikatoren legte die Schutzverordnung nicht mehr fest. Zu den wichtigsten Neuregelungen, die ab Oktober gelten, informiert das NRW-Gesundheitsministerium hier.

Stichwort: Melde- und Übermittlungsverzug

Das LZG führt zum Meldeprozess auf seiner Website folgendes aus: „Dargestellt wird der jeweilige Meldestand, den die Gesundheitsämter entsprechend den Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) anhand der örtlichen Meldungen feststellen und an das LZG übermitteln. Das LZG seinerseits leitet die Daten täglich im Laufe des Abends an das Robert-Koch-Institut (RKI) weiter, beide weisen einmal täglich zum Tageswechsel einen aktualisierten Stand aus. Dieser mehrstufige Meldeprozess ist vor allem in den örtlichen Gesundheitsämtern arbeits- und zeitaufwändig und unterliegt einer ständigen Qualitätssicherung. Daher kommt es immer wieder vor, dass die Angaben auf der örtlichen, der Landes- und der Bundesebene nicht vollständig deckungsgleich sind. Insbesondere ist es möglich, dass vor Ort bereits Informationen vorliegen, die noch nicht im Meldewesen weitergeleitet wurden.“

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