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42 Kinder und 18 Leiter besuchen Brilon-Rösenbeck – Fahrt war 2020 coronabedingt ausgefallen

Zeltlager Scherfede wieder auf Tour

Warburg/Brilon

Das Zeltlager Scherfede hat wieder seine Zelte aufgeschlagen. Unter dem Motto „laute(r)Helden zelten“ erleben 42 Kinder zehn unvergessliche Tage im Sauerland. Seit dem 5. Juli ist es in Brilon-Rösenbeck wieder laut.

Von Theresa Dissen

Das Zeltlager Scherfede hat seine Zelte aufgeschlagen. Unter dem Motto „laute(r)Helden zelten“ erleben 42 Kinder und 18 ehrenamtliche Leiter zurzeit zehn Tage im Sauerland. Foto: Zeltlager Scherfede

„Spaß ist dabei garantiert“, versichert Johannes Thonemann. Er ist der Lagerleiter und plante das Zeltlager bereits über ein Jahr.

Gemeinsam mit einem Team aus 18 ehrenamtlichen Leiterinnen und Leitern wurde so ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt.

Im vergangenen Jahr habe das Lager pandemiebedingt ausfallen müssen. Doch viele Ideen und Pläne hätten nun verwirklicht werden können.

Corona-Regeln

Auch wenn das Zeltlager ein Stück Normalität zurückbringt, Corona ist auch in diesem Jahr ein Thema.

Die Kinder, alle im Alter von neun bis 13 Jahren, durften nur mit negativem Schnelltest anreisen, Schilder erinnern an die Abstandsregeln, sowie Maskenpflicht und das aktuelle Hygienekonzept müssen stets beachtet werden.

„Die Gesundheit aller Teilnehmer steht an erster Stelle“, betonen die Veranstalter.

Keine Handys im Zeltlager

Der Spaß kommt dennoch nicht zu kurz: Endlich konnten die Kinder wieder all ihre Freunde sehen und zehn Tage lang dem Alltag entfliehen. Handys sind im Zeltlager auch tabu.

Die Gemeinschaft soll so gestärkt werden – und das über Schulformen, Dörfer und Altersgruppen hinweg. Handys würden da nur stören.

Das Zeltlager soll eine Chance sein, neue Freunde zu finden und sich weiterzuentwickeln.

Kontakt nach Hause kann man natürlich dennoch halten. Wer möchte, kann mit dem Lagerhandy telefonieren.

Doch für die meisten Kinder bleibt dafür gar keine Zeit. Immer ist etwas los, bei dem man mitmachen möchte.

Neben den zahlreichen Gruppenspielen und Bastelangeboten bleibt zwar Freizeit, doch diese wird genutzt zum Tischtennis- oder Fußballspielen, aber auch für Gesellschaftsspiele.

Das Wetter war bislang regnerisch, doch das störte die Zeltfreunde weniger. „Es gibt ja Regenjacken“ erklärt etwa ein Junge.

Am Samstag wurde das Bergfest und an diesem Mittwoch wird das Abschlussfest gefeiert. Lange Abende am Lagerfeuer dürfen natürlich auch nicht fehlen. Ein Abschlussgottesdienst mit Pastor Johannes Insel wird das Zeltlager abschließen.

Johannes Thonemann

Das Zeltlager Scherfede befindet sich in Trägerschaft der katholischen Kirchengemeinde. Finanziell unterstützt wird es des Weiteren durch viele Förderer und einen Eigenanteil von 190 Euro pro Kind. „Es ist uns sehr wichtig, dass jedes Kind kostengünstig mitfahren kann“, so Thonemann.

Zu verfolgen sind die Abenteuer auch auf Facebook und auf Instagram. Weitere Informationen bietet die Internetseite www.lagerträume.de.

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