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Städtebauliches Entwicklungskonzept startet in Marienmünster

Zukunft gestalten

Marienmünster

Für Marienmünster ist ein Integriertes Städtebauliche Entwicklungskonzept, kurz ISEK, in Arbeit. Dazu startet an diesem Freitag eine Umfrage unter den Einwohnerinnen und Einwohnern.

Wo liegt Handlungsbedarf in den 13 Ortschaften der Stadt Marienmünster, aber auch in Sachen Abtei? Dass soll im ISEK-Prozess ermittelt werden. Foto: Josef Suermann

Das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept, kurz ISEK, ist ein Fahrplan für die Zukunft. Im Rahmen dieses Prozesses haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, gemeinsam mit der Stadt und den beauftragten Planungsbüros eine Strategie zu erarbeiten. Diese legt fest, in welche Richtung die Stadt sich in Zukunft entwickeln soll. Eine Umfrage dazu startet an diesem Freitag, 20. August. Dabei werden Themen wie Leerstand, Naherholung und Verkehr betrachtet und am Ende konkrete Projekte entwickelt. Das Ziel ist es, Marienmünster als lebenswerten Ort zu stärken und weiterzuentwickeln.

Handlungsbedarfe ermitteln

Im ersten Schritt bietet das ISEK die Möglichkeit, für alle 13 Ortschaften zu ermitteln, wo Handlungsbedarfe liegen. Die beiden größten Ortschaften Bredenborn und Vörden sowie die Abtei Marienmünster werden dann im Rahmen des ISEKs weitergehend betrachtet. Für die anderen Ortschaften wird aufgrund der Handlungsbedarfe festgestellt, ob ein Förderzugang über die Dorfentwicklung sinnvoll und möglich ist.

Beteiligung aller ist gefragt

Zu Beginn geht es also um die Gesamtstadt. Und dafür ist die Beteiligung aller gefragt. „Machen Sie mit und helfen Sie, ein erfolgreiches Konzept zu entwickeln“, so der Aufruf von Bürgermeister Josef Suermann. Mit wenigen Klicks können online zu verschiedenen Aspekten Bewertungen abgegeben werden. Zudem besteht die Möglichkeit, über interaktive Karten Ideen und Anregungen ausführlich mitzuteilen. Abrufbar sind die Umfrage und die interaktiven Karten unter https://marienmuenster.dorf-konzepte.de. Es besteht zudem die Möglichkeit, die Umfrage analog auszufüllen. Hierfür steht Stefan Niemann von der Stadtverwaltung als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Um die Bürger auch im weiteren Verlauf des ISEK-Prozesses einzubinden, sollen weitere Beteiligungsformate folgen, über die zeitnah informiert wird.

Weitere Informationen bei der Stadt unter Telefon 05276/989829 (Stefan Niemann) und beim Fachbüro ARGE Dorfentwicklung GbR, 05231 4536526.

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