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Jana Ringhoff ist neue Leitung der katholischen Kindertagesstätte in Delbrücker Ortsteil Sudhagen

Zurück zu den Wurzeln der Kindheit

Delbrück-Sudhagen

Für Jana Ringhoff, die neue Leitung der Kita St. Elisabeth im Delbrücker Ortsteil Sudhagen, war es ein Einstieg nach Maß. Gleich an ihrem ersten Tag in der Nachfolge von Rita Henke ging sie mit ihrem neuen Team auf den bereits lange geplanten Teamtag. Dort hatte sie die Chance, ihr Team aus elf Erzieherinnen, Hauswirtschaftskraft und Reinigungsdamen kennenzulernen.

Bei einem Empfang erhielt die neue Leitung ihren Staffelstab (von links): die Elternbeiräte Sven Schröder und Nicole Hensel, stellvertretende Leitung Katharina Stelbrink, Kita-Hochstift-Chef Detlef Müller, Kita-Leitung Jana Ringhoff, Gemeindereferentin Waltraud Meermeier und Meinolf Wolke vom Kirchenvorstand. Foto: Kita-Hochstift Foto: Foto: Kita-Hochstift

Kita-Hochstift-Chef Detlef Müller führte die 27-Jährige mit Bachelor in Kindheitspädagogik jetzt nach fast vier Jahren als neue Leitung von St. Elisabeth ein. Für Ringhoff war es dabei ein Weg zurück in ihre Kindheit. Die Leiterin der Kita ist in Sudhagen aufgewachsen.

Ihren bisherigen Berufsweg sieht Jana Ringhoff als zielgerichtet an. Erst das Studium an der Katholischen Hochschule in Paderborn, Praktika im Familienzen­trum Maria zur Höhe in Paderborn, dann folgte die erste Anstellung in St. Michael in Kirchborchen. Und dort lernte sie mit der kaum älteren Linda Schulz eine Leitung kennen, die für Ringhoff Vorbild und zugleich Teamerfahrung geboten habe. Denn sie wurde dort schnell zur Stellvertreterin berufen, gemeinsam bauten sie die Arbeit in der Einrichtung nach einem Leitungswechsel ganz neu auf. Als sich dann aber jetzt in Sudhagen die Chance bot, eine eigene Leitungsstelle zu übernehmen, griff Ringhoff zu. Dass die Borchenerin ursprünglich aus Sudhagen stammt – ihre Eltern leben noch dort und betreuen nun tagsüber ihren Hund – kam der 27-Jährigen bei der Entscheidung zupass.

„Ich wusste, worauf ich mich einlasse“, schildert Ringhoff, dass sie gut gerüstet ist für die neuen Herausforderungen in der Einrichtung mit den rund 50 Kindern. Die dritte Gruppe ist gerade im Neubau. Strukturell, und dann auch ab Herbst räumlich, wird sich einiges in St. Elisabeth verändern.

Über ihren Empfang hatte sie sich dabei nicht so viele Gedanken gemacht. Dass der so herzlich ausfiel, habe sie überrascht. Die Eltern hatten Ringhoff in den ersten Tagen bereits voller Offenheit empfangen. „Ich habe mich vom ersten Eindruck wirklich gern berieseln lassen“, fasst sie das zusammen. Mit der Staffelstabübergabe folgte nun auch der offizielle Teil.

Kita-Hochstift-Chef Detlef Müller ermunterte Ringhoff dabei, mit Freude und engagiert die Führung zu übernehmen. Doch der Staffelstab symbolisiere nicht umsonst ein Sportgerät. Ringhoff solle ihr Team auf dem „Langstreckenlauf“ mitnehmen, beizeiten den Staffelstab aber auch aus der Hand legen und dabei die einzelnen Etappen gut zu planen. Doch bei allem, was sie tue, legte er der neuen Leitung eines ganz besonders ans Herz: „Vergessen Sie das Wichtigste nicht, und das sind die Kinder“, ermutigte er Jana Ringhoff, im Zweifelsfall auch die Verwaltungsarbeit hinten an zu stellen.

Hilfe und Beistand nicht nur in den ersten Tagen boten auch Sven Schröder und Nicole Hensel vom Elternbeirat an. Auch die Vertreter der Kirchengemeinde offerierten ihre Unterstützung. Gemeindereferentin Waltraud Meermeier und Meinolf Wolke vom Kirchenvorstand wünschten Ringhoff eine gute Hand und Gottes Segen zum Einstand.

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