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Richard Strauss‘ Oper „Ariadne auf Naxos“ feiert am Samstagabend Premiere im Bielefelder Stadttheater

Zwischen Todessehnsucht und Lebenslust

Bielefeld

Kaum eine Oper polarisiert mehr. Im Spannungsfeld von Ernst und Komik, heroischer Oper und frivoler Spielimprovisation, von Todessehnsucht und Lebenslust haben Richard Strauss und Librettist Hugo von Hofmannsthal die Oper „Ariadne auf Naxos“ in der Machart eines „Making-of“ angesiedelt. Am Samstag, 5. März, 19.30 Uhr, feiert das Werk unter der musikalischen Leitung von Gregor Rot und in einer Inszenierung von Jan Eßinger, der zuletzt Hänsel und Gretel am Theater Bielefeld auf die Bühne brachte, Premiere im Stadttheater.

Von Uta Jostwerner

Nohad Becker als Komponist (links) und Veronika Lee als Zerbinetta in der Oper „Ariadne auf Naxos“. Foto: Sarah Jonek

Und darum geht es: Im Hause des reichsten Herrn von Wien soll die illustre Gästeschar nach dem Festmahl mit etwas Bühnenkunst unterhalten werden, um dann um Punkt neun Uhr als Höhepunkt ein Feuerwerk zu erleben. In den Gesinderäumen bereiten sich die Darstellerinnen und Darsteller auf die beiden Bühnenwerke des Abends vor: die eigens für diesen Anlass komponierte tragische Oper „Ariadne auf Naxos“ sowie eine italienische Buffo-Oper, die von einer Impro-Theatergruppe dargestellt wird.

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