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Vom Freilichtmuseum bis zum Paderborner Kasernengelände: Zwölf neue Förderprojekte vorgestellt

Schon 135 Millionen Euro für die "Regionale" in OWL

Bielefeld

Die Macher der „Regionale 2022“ haben am Donnerstag zwölf neue Projekte vorgestellt, die gefördert werden. „Wir haben bislang rund 135 Millionen Euro an Fördermitteln eingeworben und 168 Millionen Euro Investitionen ausgelöst, die ganz konkret bei Unternehmen, Kommunen, Hochschulen und Verbänden in der Region ankommen“, sagt die Detmolder Regierungspräsidentin Judith Pirscher.

Am Kohlenufer in Minden soll Raum für Wohnen und Arbeiten geschaffen werden.

Ziel der „Regionale“ ist es, die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in Stadt und Land zu stärken. Deswegen das Motto „Urban Land“. Insgesamt wurden 145 Vorschläge eingereicht. Derzeit gibt es 44 Projekte.

Neu dabei sind jetzt:

  • Eingangs- und Ausstellungsgebäude für das Freilichtmuseum Detmold;
  • Digitaler Showroom Bad Oeynhausen;
  • Klimaquartier Sennestadt;
  • Neues Leben am Kohlenufer Minden;
  • Stadtgesellschaft im Denkmal mit Bad Driburg, Horn-Bad Meinberg, Höxter, Lemgo und Nieheim;
  • Umbau des Denkmals Haus Wippermann von 1576 zum Bürgerzentrum in Lemgo;
  • Kulturscheune 1a in Fürstenberg (Kreis Paderborn);
  • Dorf im Dorf (nachbarschaftliches und generationsübergreifendes Wohnen) im Ortskern Nettelstedts (Kreis Minden-Lübbecke);
  • 5G-Lernorte für die Berufsbildung der Zukunft in vier Berufskollegs in den Kreisen Gütersloh und Paderborn.
  • Bahnhof Löhne als Bürger- und Kulturbahnhof;

Was auf Außenstehende kompliziert und bürokratisch wirkt und nur schwer zu durchschauen ist, nennt Herfords Landrat Jürgen Müller (SPD) ein „Puzzle mit 1000 Teilen“. In seiner Funktion als Vorsitzender des „Regionale“-Entscheidungsgremiums sagte er: „Das Bild des Puzzles wird immer besser erkennbar, das Motiv entwickelt sich.“

2022 sollen die geförderten Projekte der Öffentlichkeit präsentiert werden. „Das wird ein Jahr voller Austausch und toller Aktionen. Ein Jahr, das OWL weit über die Grenzen der Region hinaus sichtbar machen wird“, sagte Judith Pirscher und zeigte sich überzeugt, dass die „Regionale“ über „2022 hinaus trägt“.

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