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SC Paderborn setzt seine Erfolgsserie fort und rückt auf Rang sechs vor

2:0-Sieg gegen Sandhausen: Traumtor von Muslija

Paderborn

Der SC Paderborn 07 setzt seine Erfolgsserie fort: Mit dem 2:0 (1:0)-Sieg über den SV Sandhausen blieben die Hausherren zum sechsten Mal in Folge ungeschlagen, rückten auf Rang sechs vor und stellten mit der vierten Zweitligapartie in Folge ohne Gegentor auch noch einen neuen Vereinsrekord auf.

Von Matthias Reichstein

Paderborns Florent Muslija jubelt nach seinem Tor zum 1:0. Foto: David Inderlied/dpa

Florent Muslija (27.) und Philipp Klement (60.) schossen die Tore zum Sieg.

Paderborns Trainer Lukas Kwasniok tauschte im Vergleich zum 0:0 gegen Hansa Rostock nur einmal: Philipp Klement ersetzte Kai Pröger, der zunächst auf der Bank saß. Auf der Gegenseite brachte Alois Schwartz nach der 1:2-Niederlage gegen Schalke 04 Christian Kinsombi für den verletzten Nils Seufert.

Die auswärts starken Gäste (25 Punkte) hatten die ersten Chancen im letzten Spiel in der Benteler-Arena, die künftig Home-Deluxe-Arena heißen wird: Pascal Testroet (7.) war in guter Position, doch sein schwacher Flachschuss war für Jannik Huth kein Problem.

Nur zwei Minuten später konnte Jasper van der Werff Bashkim Ajdini nicht stoppen, doch sein Abschluss war etwas überhastet. Auch hier hatte Huth keine Mühe.

Der SCP brauchte zunächst einige Zeit, um ins Spiel zu kommen. Der Klub ließ aber in der 18. Minute eine Mega-Möglichkeit aus: Nach Eckball von Sandhausen konterte der SCP eiskalt, nach einem Steilpass steuerte Philipp Klement allein auf Patrick Drewes zu, wollte Sandhauses Schlussmann scheinbar tunneln und vergab.

Das war kläglich. Was Florent Muslija in Minute 27 machte, war dagegen große Klasse: Aus knapp 30 Metern Distanz zog der 23-Jährige ab und traf genau ins rechte Eck. Ein Traumtor!

In der Folgezeit verdiente sich der SCP die Führung, ließ hinten nichts zu und hatte weitere Möglichkeiten: Erneut Klement (38.), Julian Justvan (40.) und Dennis Srbeny (43./45.) konnten die Partie vor der Pause entscheiden.

Dafür sorgte nach einer Stunde Spielzeit dann doch noch Klement. Und auch dieser Treffer war einer für das Lehrbuch, denn die Stuttgarter Leihgabe überraschte den Gegner mit einer feinen Freistoß-Finte: Der Schlenzer an der Mauer vorbei war hohe Fußballschule.

Sandhausens Trainer Schwartz wechselte danach dreimal, Ahmed Kutucu führte sich auch direkt gut ein. Mit seiner ersten Aktion (67.) prüfte er den weit vor seinem Tor stehenden Huth. Kinsombi (69./78.), sorgte auch noch dafür, dass sich Paderborns Nummer 1 weiter auszeichnen konnte.

Und der SCP? Der ging auf Treffer Nummer drei. Die eingewechselten Kai Pröger (75./85./88.) und Felix Platte (79.) sowie erneut Klement (79./85.) sorgten in dem unterhaltsamen Zweitligaspiel immer wieder für Gefahr.

Der letzte Spieltag wird am 15. Mai für alle Zweitligisten zeitgleich um 15.30 Uhr angepfiffen. Der SCP ist dann beim SV Darmstadt 98 zu Gast, die Sandhausener erwarten Holstein Kiel.

Paderborn: Huth - Heuer (71. Hünemeier), Thalhammer, van der Werff (82. Correia) - Schuster, Schallenberg, Mehlem (71. Pröger), Justvan - Klement (86. Yalcin), Srbeny (71. Platte), Muslija

Sandhausen: Drewes - Diekmeier, Dumic (89. Höhn), Zhirov, Okoroji - Zenga, Trybull (65. Esswein) - Ajdini (65. Ritzmaier), Bachmann (89. Berko), Kinsombi - Testroet (65. Kutucu) Schiedsrichter: Gerach (Landau)

Tore: 1:0 Muslija (27.), 2:0 Klement (60.)

Zuschauer: 7000

Gelbe Karten: Schuster (6), Mehlem (4) / Dumic (3), Trybull (5), Diekmeier (9), Zhirov (4), Kutucu (2)

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