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Für Trainer Lukas Kwasniok ist der SC Paderborn noch kein Spitzenteam – aber darauf arbeitet er hin

Aus gut soll groß werden

Paderborn

Gibt es in dem Wust von Vorgaben, über die der Profifußball reglementiert wird, einen Hinweis darauf, dass allein als Spitzenteam bezeichnet werden darf, wer zuhause mindestens genauso verlässlich punktet wie auswärts? Nein. Ist der SC Paderborn 07 deswegen ein Spitzenteam? Tja.

Von Elmar Neumann

Hin- und hergerissen: Auch Trainer Lukas Kwasniok muss beim Paderborner 4:2-Sieg in Karlsruhe leiden. Foto: dpa

Die Zahlen sprechen eigentlich für sich. Nach zwölf Spieltagen, mehr als ein Drittel dieser Zweitliga-Saison ist bereits absolviert, liegt der SCP auf Rang vier, lediglich einen Punkt hinter dem FC Schalke 04 und dem Platz, der zur Teilnahme an den Relegationsspielen um den Aufstieg ins Oberhaus berechtigt. Der Blick ins Detail offenbart noch weitaus Beeindruckenderes: Was die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok, zuhause erst einmal siegreich, in der Fremde abliefert, sucht seinesgleichen. „Ich habe gehört, dass wir mit unseren 16 Punkten in den sechs Spielen einen Zweitligarekord aufgestellt haben“, sagt der Coach. Und: Im Verlauf einer Saison überhaupt mal zur Pause mit 3:0 zu führen, ist schon die Ausnahme. Beim SCP aber ist das eher die Regel. In Bremen, Dresden und Aue stand es nach 45 Minuten so, in Karlsruhe sogar 4:0 für die klare Nummer eins der Auswärtstabelle (16 Punkte, 18:6 Tore).

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