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SC Paderborn 07 kassiert ein spätes 1:1 in Sandhausen, schließt aber die Hinrunde ohne Auswärtsniederlage ab

Eine tolle Reise mit schmerzhaftem Ende

Sandhausen

Es gibt Unentschieden, mit denen beide Parteien einverstanden sind. Aber manchmal fühlen sich diese für den einen wie ein Sieg und den anderen wie eine Niederlage an. So passiert bei der Zweitliga-Partie zwischen dem SV Sandhausen und dem SC Paderborn 07.

Von Peter Klute

Die 93. Minute am Hardtwald: Sandhausens Torschütze Bashkim Ajdini (19) dreht jubelnd ab, die Paderborner Marco Schuster, Ron Schallenberg und Marcel Correia (von links) sind entsetzt. Die 93. Minute am Hardtwald: Sandhausens Torschütze Bashkim Ajdini (19) dreht jubelnd ab, die Paderborner Marco Schuster, Ron Schallenberg und Marcel Correia (von links) sind entsetzt. Foto: Tom Weller/dpa

Der SCP sah in Sandhausen nach einem feinen Solo und dem ersten Zweitligator von Marcel Mehlem aus der fünften Minute lange wie der Gewinner aus. Doch in der dritten Minute der Nachspielzeit wurde aus dem Dreier nur ein Zähler. Bashkim Ajdini, der einst beim SJC Hövelriege im Kreis Paderborn das Fußballspielen erlernte, traf zum späten 1:1 und erzeugte beim Gegner gemischte Gefühle. „Wenn du sehr früh in Führung gehst und dann so spät den Ausgleich bekommst, bist du unterm Strich nicht unbedingt happy. Aber wenn man sich das ganze Spiel anschaut, ist es ein leistungsgerechtes Ergebnis“, sagte SCP-Trainer Lukas Kwasniok. Paderborns Geschäftsführer Sport Fabian Wohlgemuth sah es so: „Der Treffer in der Nachspielzeit ist ärgerlich, aber mit Blick auf unsere Leistung in der zweiten Hälfte kam er nicht ohne Grund.“

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