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Testspiel-Doppelpack: Zweitligist Paderborn trifft am Wochenende auf Verl und Münster

Hünemeier kehrt zurück

Paderborn

Man könnte zu dem Eindruck kommen, beim SC Paderborn 07 sei man unglücklich darüber, dass die Generalprobe vor dem ersten Punktspiel im neuen Jahr in einer Woche beim 1. FC Nürnberg nicht gegen einen niederländischen Erstligisten, sondern „nur“ gegen einen deutschen Viertligisten stattfindet.

Von Peter Klute

Paderborns Abwehrchef Uwe Hünemeier (links, hier gegen Hannovers Sebastian Kerk) meldet sich zurück. Foto: dpa

Doch das Gegenteil ist der Fall. Trainer Lukas Kwasniok sagt: „Zwei Spiele zu absolvieren, war unser Wunsch. Daher sind wir in erster Linie froh, dass wir so kurzfristig Ersatz gefunden haben.“

Denn nach der Corona-bedingten Absage von Heracles Almelo, bei denen Kwasnioks Fußballlehrer-Ausbilder Frank Wormuth an der Seitenlinie steht, war es für den Zweitligisten gar nicht so einfach, auf die Schnelle einen anderen Gegner zu finden. Das sonntägliche Duell mit Preußen Münster wurde nur dadurch ermöglicht, weil deren ursprünglicher Test-Kontrahent MSV Duisburg ebenfalls aufgrund mehrerer Corona-Fälle im Kader passen musste. Eröffnet wird der Paderborner Testspiel-Doppelpack mit dem Spiel am Samstag beim Nachbarn SC Verl.

So warten der Viertletzte aus Liga drei und der Dritte der Regionalliga West auf den SCP. Kwasniok kündigte an, mit zwei unterschiedlichen Teams aufzulaufen: „Jeder soll sich zeigen können und die gleiche Belastung haben. Ich will die Jungs noch einmal über die volle Distanz von 90 Minuten sehen. Das ist der Plan, mit Priorität auf den höherklassigen SC Verl aber ergebnisoffen für Nürnberg.“

Pause für Mehlem

Für einen sind die Chancen auf ein Mitwirken in Franken in den vergangenen Tagen deutlich gestiegen: Uwe Hünemeier. Der Abwehrchef, der am Sonntag seinen 36. Geburtstag feiert und seinen Vertrag kurz vor Jahresende um ein weiteres Jahr bis 2023 verlängert hat, klagte zu Trainingsbeginn über Knieprobleme und verpasste deshalb auch das erste Testspiel am Dienstag beim VfL Wolfsburg (4:5). Seit Mittwoch trainiert er wieder komplett mit und soll laut Kwasniok am Samstag über die komplette Distanz zum Einsatz kommen. Bei Marcel Mehlem sieht es dagegen nach einer Pause aus. Der Dauerläufer wird aufgrund einer Verhärtung in der Wade (resultiert noch aus dem Karlsruhe-Spiel Ende November) wohl einige Tage kürzertreten.

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