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Für Paderborns Trainer Kwasniok und seinen Mittelfeldspieler ist Karlsruhe eine Rückkehr in die (Fußball-)Heimat

Mehlem läuft wie eine Maschine

Paderborn

Der Abgang von Sebastian Vasiliadis Richtung Arminia Bielefeld stand schon im Januar fest. Mit der Entscheidung, wer die Kampfmaschine ersetzen soll, tat sich der SC Paderborn 07 lange schwer. Den entscheidenden Vorstoß unternahm schließlich der neue Trainer.

Von Matthias Reichstein

Immer in Bewegung und immer auch gerne am Ball: Marcel Mehlem ist einer der Malocher im SCP-Team. Foto: Oliver Schwabe

„Ich habe Marcel Mehlem vorgeschlagen“, sagt Lukas Kwasniok und schiebt die Begründung sofort nach: „Bei Cello gehört die Rückeroberung des Balles zum Spiel, wie für andere das Tore erzielen.“ Die Stärken und Schwächen des 26-Jährigen kann Kwasniok deshalb so besonders gut schildern, weil er den zweikampfstarken Mittelfeldspieler noch aus gemeinsamen Zeiten beim sonntäglichen Gegner Karlsruher SC kennt. Paderborns Coach begann dort seine Karriere als Profi und Trainer, Mehlem verbrachte „fast sein halbes Leben“ als Fußballer beim KSC. Die beiden kennen und schätzen sich. Wobei Kwasniok noch eine andere Qualität des Mittelfeld-Malochers so beschreibt: „Egal ob 5. oder 2. Liga – er spult immer sein Spiel ab und pflügt über 90 Minuten den ganzen Rasen um. Das macht ihn so wertvoll.“ Weniger schätzt Kwasniok die fußballerischen Qualitäten seines Abräumers: „Man darf von ihm an der Murmel keine Wunderdinge erwarten.“

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