Trotz der verdienten Niederlage war für den Fußball-Zweitligisten im Pokal ein Weiterkommen möglich
Paderborn war nicht gut, aber nah dran
Paderborn
Das Achtelfinal-Aus im DFB-Pokal kann verdient und trotzdem unglücklich sein. Wie am Dienstagabend. Die Paderborner 1:2-Niederlage gegen den VfB Stuttgart geht völlig in Ordnung.
Das bestreitet niemand. Trotzdem gab es Szenen, die Trainer Lukas Kwasniok ärgerten. Mehr Torschüsse, mehr Ballbesitz, eine bessere Pass- und Zweikampfquote sowie nicht zuletzt ein Eckenverhältnis von 17:0 – der VfB Stuttgart war in allen Belangen überlegen, musste nach einem Eigentor aber trotzdem lange zittern. „Wir haben aus dem Stuttgarter Geschenk extrem viel gemacht, auch wenn es von uns kein gutes Spiel war“, zog Routinier Uwe Hünemeier dieses Fazit.