Paderborner Trainer nach der Absage von Stöger heiß gehandelt

Baumgart Kölns Favorit?

Paderborn (WB/pk)

Es ist ja bei weitem nicht so, dass es beim SC Paderborn keine personellen Themen für die neue Saison gebe.

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Steffen Baumgart stand in Aue zum drittletzten Mal als Paderborner Trainer an der Seitenlinie. Foto: imago

Welche Neuzugänge folgen auf John Iredale vom VfL Wolfsburg? Was ist mit den geliehenen und verliehenen Spielern? Vor allem aber: Wer wird der neue Trainer? Überstrahlt wird jedoch nach wie vor alles von der Zukunft des aktuellen Coaches Steffen Baumgart, der am Sonntag in Aue zum drittletzten Mal an der Seitenlinie des SCP stand.

Baumgart selbst hat seit seiner Bekanntgabe vor vier Wochen, Paderborn im Sommer nach vier Jahren zu verlassen, mit offenen Karten gespielt. Er bestätigte Gespräche, sagte aber auch: „Ich lasse mich nicht wie eine Kuh durchs Dorf treiben und werde nicht jede Spekulation kommentieren.“ Am vergangenen Freitag kündigte der 49-Jährige nun an, noch ein, zwei Gespräche führen zu wollen und sich mit hoher Wahrscheinlichkeit in der jetzt beginnenden Woche entscheiden zu wollen.

Das ändert nichts daran, dass er weiter so häufig wie kein anderer bei Vereinen mit einem vakanten Trainerposten für die neue Saison gehandelt wird. Am Sonntag berichtete die „Bild“, dass Peter Stöger abgesagt hat, nicht zum Bundesligisten 1. FC Köln zurückkehrt und Baumgart jetzt der Top-Favorit in Sachen Bankbesetzung bei den Rheinländern sei. Bis zum Sommer ist Friedhelm Funkel für den entlassenen Markus Gisdol eingesprungen. Auch Thorsten Fink (vereinslos) und Borussia Dortmunds Übergangscoach Edin Terzic werden genannt.

Im Gegensatz zum Hamburger SV und Hannover 96, deren Interesse an Baumgart schon längst öffentlich ist, gibt es bei Köln die Hoffnung, dass sein Arbeitsplatz in der kommenden Saison erstklassig sein könnte.

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