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SCP-Coach hofft auf Trainingseinstieg am 6. April

Baumgart wird ungeduldig

Paderborn (WB). Rifet Kapic, bislang wenig beschäftigter Bosnier in Diensten des SC Paderborn 07, freut sich auf sein Bundesliga-Debüt für den Aufsteiger – aber nur in der virtuellen Welt.

Elmar Neumann

SCP-Coach Steffen Baumgart Foto:

Zusammen mit dem ersten Paderborner eSport-Stadtmeister Lucas Fiedler tritt der 24-Jährige an den kommenden beiden Wochenenden in der von der DFL organisierten „Bundesliga Home Challenge“ an, in der 26 Erst- und Zweitligisten ihren Fifa20-Meister ermitteln. Zum Auftakt bekommt es das Duo am Samstag (16.20 Uhr) mit Hertha BSC zu tun. Die Begegnungen werden per Livestream auf dem Youtube-Kanal der Virtual Bundesliga übertragen.

Dass sich auch SCP-Coach Steffen Baumgart ein genaues Bild davon macht, wie gut Kapic den Kick an der Konsole beherrscht, ist auszuschließen. Der 48-Jährige fühlt sich in der realen Welt wohler und sehnt den Tag herbei, an dem ein Trainer auch wieder Trainer sein darf. Die Ungeduld wächst: „Zwei, drei Tage Pause tun auch mir mal ganz gut, aber zwei, drei Wochen – mitten in der Saison – das ist nicht so leicht zu verkraften. Zumal du nicht weißt, wie sich die Situation entwickelt und auf was du dich vorbereiten sollst.“

Was bleibt, ist die Hoffnung. Die verbindet Baumgart mit dem 6. April. An jenem Montag läuft – Stand jetzt – das von Bund und Ländern auferlegte Kontaktverbot aus und vielleicht wieder das Training an: „Wenn die Bundesliga-Pause am 30. April enden soll, ist das aus meiner Sicht der spätestmögliche Zeitpunkt. Uns bleiben dann drei Wochen zur Vorbereitung.“ Seit Freitag haben auch die letzten SCP-Profis die zweiwöchige Quarantäne hinter sich.

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