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Es wird günstiger: SC Paderborn zieht Lehren aus dem ersten Bundesliga-Jahr

Die Kartenpreise stehen

Paderborn (WB/en). Der SC Paderborn 07 hat die Eintrittspreise für die zweite Erstligasaison der Vereinsgeschichte bekannt gegeben und im Vergleich zum Bundesliga-Debüt vor fünf Jahren einige Korrekturen vorgenommen.

In enger Abstimmung mit dem neunköpfigen Fanbeirat hat die Geschäftsführung des SC Paderborn 07 die Preise für die Erstliga-Saison 2019/2020 festgelegt. Foto: Oliver Schwabe

»Ganz bewusst haben wir eine Reduzierung der Ticketpreise im Vergleich zur Saison 2014/2015 gewählt. Gleichzeitig haben wir uns für eine Begrenzung der Anzahl an VIP- und Public-Dauerkarten auf maximal 7.500 entschieden, um mehr SCP-Fans über die Einzelkarten das Live-Erlebnis von Bundesliga-Fußball zu ermöglichen«, sagt Geschäftsführer Martin Hornberger.

Keine »geschlossene Gesellschaft« mehr

Der Verkauf beginnt am Freitag um 9 Uhr exklusiv für Dauerkarten-Inhaber der Zweitliga-Saison 2018/2019 und läuft bis zum Sonntag, 14. Juli. Weitere Vorverkaufsphasen für Dauerkarten wird es aus nicht geben. Wenn Dauerkarten nicht in Anspruch genommen werden, gehen diese in den Verkauf für Einzelkarten. Dabei haben zunächst alle Mitglieder ein Vorkaufsrecht. 2014 hatten die Verantwortlichen dem Dauerkartenverkauf nahezu keine Grenzen gesetzt und sich nach mehr als 11.000 verkauften Tickets den Vorwurf gefallen lassen müssen, die Heimspiele zu einer »geschlossenen Gesellschaft« gemacht zu haben. Schließlich fasst die Benteler-Arena nur 15.000 Zuschauer und 1700 Plätze sind für die Gastvereine reserviert. »Damals haben wir in der Euphorie sehr viele Karten verkauft und dafür anschließend Prügel kassiert. Wir haben aus den Fehlern von damals gelernt«, sagt Hornberger.

Statt 600 gibt es jetzt 2800 Plätze in der Kategorie 2

Vor fünf Jahren führte der spätere Absteiger die Liga im Ranking der teuersten Dauerkarten deutlich an. Hornberger vermutet, dass der SCP auch diesmal wieder im oberen Bereich anzutreffen ist, was mit dem aus Vereinssicht ungünstigen Verhältnis der vergleichsweise vielen Stehplätze (9.200) zu den Sitzplätzen (5.800) zusammenhängt. Im Vergleich zur Bundesliga-Saison 2014/2015 wurde das Verhältnis von Sitzplatz-Kategorie 1 zu Sitzplatz-Kategorie 2 jedoch deutlich angepasst. In der Saison 2019/2020 stehen rund 2800 Sitzplätze in der preisgünstigeren Kategorie zur Verfügung; damals waren es 600 und die Preise wurden in Abstimmung mit dem neunköpfigen Fanbeirat reduziert: Die teuerste Sitzplatzkarte kostet den Vollzahler nun 735 Euro (2014: 850), der teuerste Stehplatz ist für 225 Euro (255) zu haben. Zudem ist im Preis der Dauerkarten ein Rabatt von zwei Spielen (17 für 15) beinhaltet.

Aus der Süd- wird die Wilfried-Finke-Tribüne

Neu ist ebenfalls, dass auf Wunsch des Beirats die Kategorie für Zuschauer im Alter von 15 bis 17 Jahren eingeführt wurde und zudem wird künftig nicht vor dem (Wilfried-Finke-Allee), sondern auch im Stadion des verstorbenen Präsidenten gedacht: Aus der Süd- wird die Wilfried-Finke-Tribüne.

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