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Kommentar zur Lage des SCP

Glück gehabt, SC Paderborn

Glück gehabt, SC Paderborn. Wenn die Ostwestfalen zumindest wirtschaftlich ihre Hausaufgaben gemacht haben, verhindert das Scheitern der Münchener Löwen den totalen Absturz. Das Regionalliga-Roulette mit einer Meisterschaft ohne automatischen Aufstieg bleibt dem SCP ebenfalls erspart.

Matthias Reichstein

Fankurve des SC Paderborn beim Spiel gegen SSV Jahn Regensburg (der ausgerechnet im Relegationsspiel gegen 1860 münchen seinen Aufstieg klar machte) im März in der Benteler-Arena. Foto: Jörn Hannemann

Aber auch Glückwunsch, SC Paderborn? Zweifel bleiben. Ein Neuanfang ist jetzt nur schwer möglich, denn nur drei Spielerverträge laufen aus. Richtig, die Mannschaft ist unter ihrem neuen Trainer Steffen Baumgart ungeschlagen. Hält diese Serie mit der verbundenen Punktequote, wäre der SCP in zwölf Monaten wieder Zweitligist. Doch genau dieser Kader hat mit René Müller und Stefan Emmerling auch zwei Trainer regelrecht verschlissen.

Baumgart und Manager Markus Krösche müssen deshalb in den kommenden Tagen eine messerscharfe Analyse liefern und anschließend konsequent aussortieren. Denn ein »Weiter so« kann keine Lösung sein.

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