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DFB-Pokal: »Entscheidend ist für mich, dass wir eine Runde weiter sind«

Hünemeier bleibt bescheiden

Paderborn (WB). Uwe Hünemeier ist niemand, der sich ins Rampenlicht drängt. Das bewies der 32-Jährige einmal mehr, nach seiner Gala samt zwei Toren gegen den FC Ingolstadt.

Timo Schäfers

Rückkehrer Uwe Hünemeier jubelt. Foto: Schwabe

»Entscheidend ist für mich, dass wir eine Runde weiter sind«, gab der Innenverteidiger zu Protokoll, für den die erstmalige Berufung in die Startelf seit seiner Rückkehr aus England nicht überraschend kam: »Das hat sich unter der Woche abgezeichnet. Pokalspiele geben dem Trainer immer eine Möglichkeit, etwas zu probieren, von daher war ich vorbereitet.«

Uwe Hünemeier

Dass es beim Comeback so gut klappt, damit hätte aber auch Hünemeier nicht gerechnet. »Beim zweiten Tor habe ich mir gedacht: ›Was geht denn hier ab?‹. Als Verteidiger ein Tor zu schießen, ist immer etwas Besonderes. Wenn es dann gleich zwei werden, natürlich umso mehr. Das war schon emotional.«

Während Hünemeier auf dem Platz angriffslustig agierte, hielt er sich in Sachen Kampfansage an seine Konkurrenten auf der Innenverteidiger-Position, Christian Strohdiek und Sebastian Schonlau, zurück: »Ich respektiere die Leistungen der anderen. Wir haben einfach einen großen Konkurrenzkampf im Kader«, so Hünemeier, der aber auch zugab, dass »ich natürlich gerne spielen will«.

Trainer Steffen Baumgart

Dass er das in Zukunft auch tun wird, davon ist Manager Markus Krösche überzeugt: »Hüne hat eine hohe Qualität, sowohl sportlich als auch menschlich. Mit seiner Erfahrung kann er der Mannschaft unheimlich helfen.« Auch Trainer Steffen Baumgart zeigte sich mit dem Routinier zufrieden: »Wir sprechen immer davon, dass wir drei gleichwertige Innenverteidiger haben, das haben wir heute gesehen.«

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