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Paderborner Angreifer überraschend berufen

Mamba erstmals im Kader

Paderborn (WB/pk)

Das ist eine faustdicke Überraschung. Paderborns Trainer Steffen Baumgart hat für das Auswärtsspiel des Zweitligisten am Samstag beim VfL Osnabrück (Anstoß 13 Uhr) Streli Mamba in den Kader berufen.

wn

Streli Mamba steht zum ersten Mal in dieser Saison im Paderborner Kader.

„Streli hat in den vergangenen Wochen gut trainiert und es verdient. Dann muss man ihn auch mal belohnen“, lobte Baumgart seinen Angreifer, den er seit dessen Wechsel 2019 vom damaligen Drittliga-Absteiger Energie Cottbus nach Paderborn schon häufiger kritisiert hatte. Mamba, mit fünf Toren neben Sven Michel und Dennis Srbeny erfolgreichster Paderborner Torschütze in der abgelaufenen Erstliga-Saison, geriet aufs Abstellgleis und wollte nur noch weg. Der italienische Zweitligist Monza wollte den 26-Jährigen, er lehnte aber ab. Dann war sich Mamba mit dem 1. FC Köln einig, fiel aber durch den Medizincheck und der Deal, der dem SCP mehr als zwei Millionen Euro gebracht hätte, scheiterte in letzter Sekunde. Anschließend fiel Mamba lange verletzt aus und spielte auch nach seiner Genesung bei Baumgart keine Rolle mehr. Bis jetzt.

Gute Nachrichten gibt es von Sebastian Schonlau. Der Kapitän kehrt nach überstandenen muskulären Problemen in der Wade in die Startelf zurück. Zum ersten Mal im Aufgebot seit seinem Mittelfußbruch Ende September steht Neuzugang Maximilian Thalhammer. Für Schonlau, Mamba und Thalhammer strich Baumgart neben dem gesperrten Christopher Antwi-Adjei noch Christian Strohdiek und Aristote Nkaka aus dem Kader, der sich erst morgen auf den Weg nach Niedersachsen macht.

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