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Kommentar zum SCP

Noch nie ging es dem SCP besser

Für den neuen SCP-Finanzchef Ralf Huschen war es ein Einstieg , wie man ihn sich schöner gar nicht malen könnte: Der SC Paderborn ist nicht nur schuldenfrei, der Verein wird bis Saisonende sogar ein dickes Plus erwirtschaften. Das Eigenkapital könnte auf bis zu zehn Millionen Euro ansteigen. Noch nie ging es dem SCP besser.

Matthias Reichstein

SCP-Geschäftsführer Martin Hornberger Foto: Jörn Hannemann

Das Fundament ist gelegt, um Paderborn dauerhaft zu einem Mitglied der 1. oder 2. Liga zu machen. Einer der 36 besten Fußballvereine in Deutschland will der Klub dauerhaft bleiben. Das ist das erklärte Ziel. Das wird schon schwer genug, denn selbst in der 2. Liga wäre Paderborn nur eine kleine Nummer. Deshalb wird der Verein immer auf Sonderzahlungen angewiesen sein. Spieler entdecken, besser machen und dann möglichst mit viel Gewinn verkaufen – das ist Paderborns Plan. Die Beispiele Philipp Klement, Bernard Tekpetey oder zuletzt Cauly Souza haben gezeigt, dass dieses Modell funktionieren kann. Mit Luca Kilian oder Sebastian Vasiliadis – um zwei Beispiele zu nennen – hat der SCP weitere hochtalentierte Spieler im Kader, die im Sommer für viele Bundesligaklubs interessant sein werden.

Dennoch muss Paderborn bescheiden bleiben. Nicht immer wird die Erfolgsquote bei den Einkäufen so gut sein. Auch dafür gibt es in Paderborn ein gutes Beispiel: Rifet Kapic war mit einer Ablösesumme von etwa 150.000 Euro im Sommer der teuerste Einkauf. Gespielt hat er bis heute keine Minute.

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