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Der SCP in Belek, Tag 4: Schweizer Zweitligist FC Biel-Bienne schlägt Effenberg-Team mit 4:3 – Krafttraining am Morgen

Paderborn verliert Testspiel

Belek (WB). So hat sich Trainer Stefan Effenberg das erste Testspiel des SC Paderborn in Belek nicht vorgestellt. Nach einer schwachen Leistung musste sich der SCP dem Schweizer Zweitligisten FC Biel-Bienne mit 3:4 (2:2) geschlagen geben.

SC Paderborns Süleyman Koc im Zweikampf gegen Biels Corbaz Thibault Foto: Oliver Schwabe

»Wir haben die Tore des Gegners wieder mal selbst vorbereitet«, monierte »Effe«.

Nick Proschwitz (11.) und Süleyman Koc (25.) brachten die Paderborner vor der Pause zweimal in Führung. Auf den ersten Rückstand fand Jakub Sylvestr mit dem 3:3 (67.) noch eine Antwort, doch sechs Minuten vor dem Ende machte der Drittletzte der zweiten schweizerischen Liga den Sieg gegen den Drittletzten der zweiten deutschen Liga perfekt.

Schwere Beine oder die Tatsache, dass Oliver Kirch kurzfristig grippekrank fehlte und auch Lukas Kruse, Marcel Ndjeng und Moritz Stoppelkamp nur zuschauten, wollte Effenberg anschließend natürlich nicht als Ausrede gelten lassen. Die Chance zur Wiedergutmachnung bietet sich schon am Mittwoch (16.35 Uhr Ortszeit), wenn es der SCP mit dem Schweizer Erstligisten FC Thun zu tun bekommt.

Von Derwall bis Szymaniak

Das ist eine potenzielle Eine-Million-Euro-Frage. Welcher Ex-Bundestrainer hat in seiner Karriere von 1959 bis 1961 als Spielertrainer beim FC Biel-Bienne gearbeitet? Die Antwort:  Jupp Derwall. Der 2007  verstorbene »Häuptling Silberlocke« ist aber keinesfalls der einzige Prominente, der für den Schweizer Meister von 1947 und heutigen SCP-Gegner aktiv war: Etwas später als Derwall  war  der 43-malige deutsche Nationalspieler  Horst Szymaniak in den Reihen des  Clubs zu finden, lief 1966/67 aber nur zwölfmal auf.

Nur ein paar schwitzen auf dem Platz

Am Montagmorgen ackerten nur Moritz Stoppelkamp und Marcel Ndjeng auf dem Trainingsplatz. Beide haben noch aus der ersten Woche  Nachholbedarf. Zudem trainierten die Torhüter auf dem Rasen. Der Rest des Teams schwitzte unterdessen eine Stunde lang im Kraftraum des Hotels.

Die Russen bleiben weg

Die türkischen Hoteliers durchleben schwierige Zeiten. Die Anschläge in Istanbul und deren Folgen für den Pauschaltourismus in diesem Sommer sind nur eine Sorge. Bereits jetzt trifft sie eine Entscheidung, die Wladimir Putin getroffen hat. Auf Geheiß der russischen Regierung, die sich so für den Abschuss eines Kampfjets rächen will, haben alle russischen Fußballvereine, bislang Stammkunden in den Wintermonaten, die Buchungen in Belek storniert. Die Einnahmeverluste von bis zu 70 Prozent sind kaum zu verkraften.

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