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Paderborn in Hamburg: Ananou ersetzt Dörfler

Rotation? Wieder nur ein Wechsel

Hamburg (W/pk)

Würzburg, Kiel, Hamburg, Dortmund, Heidenheim: fünf Spiele in 16 Tagen. Die Profis des SC Paderborn sind momentan einer hohen Belastung ausgesetzt. Doch Rotation ist ein Wort, das Trainer Steffen Baumgart so nicht kennt.

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Frederic Ananou (rechts) gegen Jeremy Dudziak. Foto: dpa

Statt am großen Personalrad zu drehen und Spielern aus der zweiten Reihe eine Chance zu geben, setzt er mit nur wenigen Ausnahmen auf bewährtes Personal. „Weil die Jungs, die spielen, es sehr gut machen“, erklärt er.

Beim 1:1 gegen Kiel rückte lediglich Christopher Antwi-Adjei anstelle von Julian Justvan in die Startelf, beim HSV (1:3) war es Frederic Ananou, der rechts in der Viererkette den Platz von Johannes Dörfler einnahm. Das war‘s.

Baumgart hatte eine große Rotation am Freitag zwar ausgeschlossen, aber schon davon gesprochen, dass es mehrere Veränderungen geben könnte. Am Ende seiner Überlegungen tauschte er nur hinten rechts. „Freddi hat gut trainiert und soll Gas geben. Jojo hat sehr gut gespielt. Er bekommt etwas Ruhe und wird am Dienstag im Pokal in Dortmund wieder anfangen. Das ist schon so besprochen“, sagte Baumgart vor dem Anpfiff im Volkspark. Ananou, vor der Saison vom Drittligisten Ingolstadt gekommen, durfte zum ersten Mal seit dem dritten Spieltag am 3. Oktober in Heidenheim wieder anspielen und überzeugte seinen Trainer. „Das war sehr gut. Ich habe keinen Fehler gesehen, den er begangen hat“, lobte Baumgart die Leistung Ananous.

Ein Tausch, altes System, denn wie beim 1:1 gegen Holstein ließ der Paderborner Coach in einem 4-2-3-1 beginnen, stellte später auf ein 4-3-3 um. Wie die Formation im Achtelfinale des DFB-Pokals systematisch und personell aussehen wird, dürfte spannend werden. Apropos Belastung und Frische: In Hamburg lief der SCP mehr als 120 Kilometer.

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