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Paderborns Coach Steffen Baumgart hätte den Ex-Unioner gerne im Team gesehen

Schmiedebach kommt nicht

Paderborn (WB). Auch im Testspiel gegen die Königsblauen hat der seit 18 Pflichtpartien sieglose SC Paderborn 07 nicht die Kurve bekommen. Das 1:5 beim Bundesliga-Schlusslicht FC Schalke 04 war das gleiche klare Ergebnis wie in der Hinrunde der abgelaufenen Bundesliga-Saison, und Trainer Steffen Baumgart fand ebenso deutliche Worte.

Peter Klute

Der Ex-Unioner Manuel Schmiedebach (links) hätte künftig mit Paderborns Sebastian Vasiliadis in einem Team spielen können. Das wäre im Sinne von Trainer Steffen Baumgart gewesen, aber aus dem Transfer wird nichts. Foto: dpa

„Es war wie so oft. Die erste Hälfte war okay, aber wir nutzen unsere Chancen nicht. Bei beiden Mannschaften haben viele Spieler gefehlt, aber man hat gesehen, dass Schalke eine Bundesliga-Mannschaft ist und uns die Qualität fehlt. Das ist enttäuschend“, sagte der SCP-Coach.

Steffen Baumgart

Die Augen bei den Gästen waren vor allem auf drei Personalien gerichtet. Zum einen auf die am Montag verpflichteten Neuzugänge Prince Owusu und Aristote Nkaka, zum anderen auf Gastspieler Marco Terrazzino. Owusu und Terrazzino standen in der Startelf, wobei Letztgenannter den besseren Eindruck machte. „Beide haben getan, was sie konnten“, meinte Baumgart. Nkaka wurde eingewechselt. Ob Terrazzino kommt, ist noch unklar, der vereinslose Manuel Schmiedebach (zuletzt Union Berlin) wird definitiv kein Paderborner.

Elmar Volkmann

Rund um diesen Nicht-Transfer gab es widersprüchliche Aussagen. „Wir waren uns einig. Ich hätte ihn gerne gehabt, die Sportliche Leitung auch. Aber er ist abgelehnt worden“, sagte Baumgart. Fabian Wohlgemuth als Geschäftsführer Sport relativierte das später: „Jeder weiß, dass unser Trainer sehr emotional ist. Solche Aussagen nach einem 1:5, auch wenn es nur ein Testspiel war, darf man nicht überbewerten. Transferentscheidungen liegen immer in meinem Ressort.“ Wirtschaftsratsvorsitzender Elmar Volkmann bestätigte das: „Das ist alleine Sache von Herrn Wohlgemuth, da halten wir uns komplett raus.“

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