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Wenn der SC Paderborn 07 und der Hamburger SV aufeinandertreffen, wird auch Geschichte geschrieben

Schön, spektakulär und tiefschwarz

Paderborn

Der Hamburger SV beim SC Paderborn 07: Auch wenn die Ostwestfalen überhaupt nicht mit dem Traditionsklub von der Elbe vergleichbar sind, haben gerade diese Duelle schon Fußball-Geschichte geschrieben.

Von Matthias Reichstein

Fußball-Feiertag am 30. August 2014 in Hamburg: Marc Vucinovic, Elias Kachunga, Moritz Stoppelkamp und Daniel Brückner feiern den ersten Bundesligasieg. Foto: Schwabe

Dazu zählen besonders schöne und spektakuläre Kapitel – aber auch ein tiefschwarzer Teil. Die erste Begegnung zwischen dem SC Paderborn und dem HSV steht für eins der dunkelsten Abschnitte der jüngeren deutschen Fußball-Historie. Es war der 21. August 2004, der SCP traf in Pokalrunde eins auf den Hamburger SV. Schiedsrichter war der 25-jährige Robert Hoyzer (Berlin) und der machte mit zwei fragwürdigen Elfmetern und einem Platzverweis gegen den HSVer Emile Mpenza das 4:2 des damaligen Regionalligisten erst möglich. Der HSV-Trainer Klaus Toppmöller sprach seinen schlimmen Verdacht direkt nach dem Spiel aus und sagte in einem späteren Interview mit dem Kicker: „Dafür habe ich voll auf die Fresse gekriegt. Auch beim DFB wollte niemand hören, dass das manipuliert war. Mir wurde regelrecht gedroht, mich zurückzuhalten.“

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