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Bei seinem ehemaligen Verein SC Paderborn war es noch eine Baseballkappe

Trainer Baumgart über Schiebermützen, Garderobe und die 72

Köln

Als Trainer und kritischer Geist hat sich Steffen Baumgart im deutschen Fußball bereits einen guten Ruf erarbeitet. Und auch zu Kleinigkeiten und Nebensächlichkeiten hat der 49-Jährige, der bei seinem neuen Club 1. FC Köln stets mit Schiebermütze in der Öffentlichkeit auftritt, eine feste Meinung.

Von dpa

Kölns Trainer Steffen Baumgart gibt Anweisungen. Foto: Silas Stein/dpa

 «Ich trage die Mützen auch privat ganz gerne, habe zu Hause sechs, sieben Schiebermützen - sogar welche mit Ohrenschützern», sagte Baumgart im «Express»-Interview.

Auch der dreimalige deutsche Meister Köln hatte ein Exemplar im Merchandising-Sortiment, das er umgehend in seinen Bestand aufnahm. Bei seinem ehemaligen Club SC Paderborn war es noch eine Baseballkappe.

Wichtig war für Baumgart schon immer im Fußball die Zahl «72», in Anlehnung an sein Geburtsjahr 1972. Sie steht anstatt seiner Initialen auf den Trainingssachen. «Mir gefällt zwar mein Name, aber nicht die Abkürzung «SB». Und «TR» für Trainer muss da auch nicht stehen. Das erkennt man, glaub ich, dass ich Trainer bin», erklärte Baumgart.

Für den Rostocker spielt die Garderobe ansonsten am Spielfeldrand keine Rolle. «Ich glaube nicht, dass es entscheidend ist, ob ich im Anzug an der Seitenlinie stehe. Das hat doch nichts mit meiner Leistung als Trainer zu tun. Ich finde, es sollte zu erkennen sein, dass ein Trainer ein Trainer ist und nicht eine Modemarke.»

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